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11.01.2017
Zürich West

Neue Hoffnung für Krankenstation Friesenberg


Das Ziel ist, so Präsident Markus Hungerbühler, die 20 Zimmer auf einen modernen Stand zu bringen und zusätzliche einzubauen. Archivfoto: ho.

Die Krankenstation Friesenberg ist noch nicht am Ende. Nachdem der Plan, in das neuentstehende Quartierzentrum Friesenberg einzuziehen, gescheitert ist, kommt nun Plan B: die etappenweise Sanierung der Krankenstation. 

Jari Krucker

Es war ein schwerer Schlag für die Krankenstation Friesenberg, als feststand, dass man nicht in das neue Quartierzentrum der Familienheim-Genossenschaft Friesenberg Zürich (FGZ) einziehen kann. Dazu fehlten am Ende die dafür notwendigen Millionen und auch auf finanzielle Unterstützung von der FGZ und der Stadt Zürich wartete der Verein vergeblich («Zürich West» berichtete). Dieser Rückschlag ist mittlerweile verdaut. «Unser neuer Plan lautet: Am jetzigen Standort bleiben und die Krankenstation renovieren», gibt Markus Hungerbühler, Präsident der Krankenstation, bekannt.

«Dann sanieren, wenn Geld da ist»

Diese Entscheidung überrascht. Anfänglich sträubte sich der Verein nämlich gegen eine Renovation, da die Kosten genauso hoch gewesen wären wie der Einzug ins Quartierzentrum – also rund 5 Millionen Franken, die der Verein Krankenstation Friesenberg nicht hat. Für die Renovation stehen dem Verein rund eine Million Franken aus dem Eigenkapital zur Verfügung. Soll die Krankenstation erhalten bleiben, ist deren Renovierung allerdings die einzige Option. Dabei müsse man strategisch vorgehen, sagt Hungerbühler: «Wenn wir sanieren, werden wir das etappenweise tun. Das heisst, es kann immer dann saniert werden, wenn dafür genügend Geld vorhanden ist.» Fehle das Geld, müsse halt mit der Renovation zugewartet werden.

Die begrenzten finanziellen Mittel sind allerdings nicht der einzige Grund für die schrittweise Sanierung. «Mit dieser Art und Weise der Renovation können wir den Betrieb der Krankenstation gut aufrechterhalten», so der Präsident. Es sei nicht möglich, die Krankenstation einfach für ein paar Monate zu schliessen. Deshalb komme eine Totalsanierung nicht infrage, sagt Hungerbühler weiter. Das Ziel der Renovation: Die 20 bestehenden Zimmer auf einen modernen Stand zu bringen und zusätzliche Zimmer einzubauen. Dies soll zur gesamten Aufwertung der Krankenstation beitragen.

Umsetzung noch nicht definitiv

Laut Markus Hungerbühler ist dieser Plan B allerdings nicht in Stein gemeisselt. «Wir haben diesen Plan einmal in Erwägung gezogen, ob er tatsächlich so umgesetzt wird, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.» Geplant wäre, mit der ersten Etappe der Renovation frühestens im Sommer 2017 zu starten. Der CVP-Gemeinderat hofft, dass die Massnahme umgesetzt werden kann und man somit die Krankenstation Friesenberg am Leben hält.



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