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11.01.2017
Zürich West

«Sulp hören macht glücklich»


Lisette Stoffel. Foto: zvg.

Das Ensemble Sulp (Swiss-Urban-Ländler-Passion) trifft beim Neujahrskonzert, das Kultur 48 am Sonntag in der reformierten Kirche Altstetten organisiert, auf eine Kirchenorgel. Organistin Lisette Stoffel erzählt, was sie an Sulp fasziniert.

Interview: Simona Gambini

Lisette Stoffel, wie ist die Zusammenarbeit mit dem Volksmusik-Trio Sulp entstanden?
Zwei der Sulp-Musiker kenne ich bereits seit der Studienzeit, Gubler und Fankhauser, und ich habe auch schon damals mit ihnen musiziert.

Sie haben gerne spezielle Kombinationen mit der Orgel. Was haben Sie sonst noch für Projekte gemacht oder geplant?
Vor allem mit dem Saxofonisten Matthias Gubler verbinden mich viele musikalische Projekte. Da es wenige Kompositionen für Saxofon und Orgel gibt, haben wir bereits alles Mögliche gemeinsam ausprobiert. Volksmusik verbunden mit Improvisation wurde zu einem unserer Lieblingsthemen. Der Schwyzerörgeli-Spieler Simon Dettwiler spielt als Volksmusiker die gleichen Stücke, aber eben authentischer. Hannes Fankhauser hat sich in Jazz weitergebildet und dort die Improvisation entdeckt. Sulp fand sich aus einem gemeinsamen Interesse an neu interpretierter traditioneller Volksmusik – trotz oder gerade wegen ihrer gegensätzlichen Hintergründe. Meine Rolle bei Sulp ist wohl, dass ich bei meinen Gastspielen klassische Stücke mit einbaue.

Was erwartet das Publikum am Neujahrskonzert am 15. Januar in der reformierten Kirche Zürich Altstetten?
Das Publikum erwarten viele bekannte Melodien, auf eine Art gespielt, wie es sie wohl kaum je gehört hat, falls es Sulp nicht kennt. Sulp hören macht glücklich, das weiss ich aus eigener Erfahrung. Es wird ein musikalisches Feuerwerk, nicht so laut, aber mit Sternen und Blumen, die ganz überraschend auftauchen.

Was verbindet Sie mit Altstetten?
Ich wohne mit meiner Familie im Quartier und arbeite als Organistin in der katholischen Kirche von Zürich Altstetten. Meine Kinder sind hier zuhause und ich als «Zugezogene» fühle mich hier sehr wohl.

Sie spielen zum ersten Mal auf der Orgel der reformierten Kirche. Wie bereitet man sich auf ein fremdes Instrument vor?
Ich werde mehrere Stunden darauf spielen. Das ist in diesem Fall ideal, da ich ja in der Nähe wohne.

Was wünschen Sie den Leserinnen und Lesern dieser Zeitung für das neue Jahr?
Ich wünsche allen in dieser Winterzeit, beladen mit dem schweren Gepäck des aktuellen Weltgeschehens, Gelassenheit und Lebensfreude im Alltag. Zwei Eigenschaften die man für einen Moment geschenkt bekommt, wenn man Sulp hört.



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