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12.01.2017 Von: Annina Just

Küsnachter Amtlich

Küsnacht ehrt den Einsatz fürs Gemeinwohl


40 Gesichter von 100 Freiwilligen: Küsnacht verlieh den diesjährigen Gesellschaftspreis an all jene, die sich freiwillig für Senioren oder Flüchtlinge

Schmissige Musik, ein feiner Apéro und fast 100 Preisträger mit einem Sinn fürs Gemeinwohl – der diesjährige Neujahrsapéro war rund um eine «gfreute Sache».

Es wahr ein Anlass (fast) ganz ohne Misstöne: Der diesjährige Neujahrsapéro vom vergangenen Sonntag. Gemeindepräsident Markus Ernst (FDP) schaute sehr kurz auf das vergangene Jahr zurück. Als erfreulich und lobenswert hob er die im letzten Juli in Küsnacht durchgeführte Fernseh-Show «Donnstig-Jass» hervor: «Wir haben gezeigt, dass wir etwas erreichen können, wenn wir alle am gleichen Strick ziehen.» Dies sei auch im kommenden Jahr nötig, meinte der FDP-Politiker. Neben der Abstimmung über die Gestaltung des Zentrums stehen nämlich auch im weiteren Verlauf des Jahres für Küsnacht wegweisende Abstimmungen an: Im Juni über die Annahme der überarbeiteten Bau- und Zonenordnung (BZO) und im Herbst voraussichtlich über die neue Gemeindeordnung als Einheitsgemeinde. Als sehr erfreulich bezeichnete der Gemeindepräsident auch die grosse Anzahl an Freiwilligen, die sich für Senioren und Flüchtlinge engagieren. Diese 190 Frauen und Männer wurden nun für ihren grossen Einsatz mit dem Gesellschaftspreis 2016 ausgezeichnet.

Querschnitt durch die Bevölkerung
Gerhard Fritschi (SP), Gemeinderat und Vorsteher Gesellschaft, hielt die Laudatio für die ungewöhnlich grosse Zahl an Preisträgern. «Das Dorfleben ist vielfältig und reich dank Freiwilligenarbeit », lobte er zunächst alle, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. Dazu gehören die zahlreichen Küsnachter, die sich in den 90 Vereinen der Gemeinde engagieren, wie auch die Freiwilligen im Bereich der Senioren- oder Flüchtlingshilfe, eine Zahl die im letzten Jahr stark gewachsen ist.
Im Seniorenbereich engagieren sich viele Küsnachter und Küsnachterinnen schon seit Jahren, das Engagement für Flüchtlinge geht hingegen auf einen Aufruf der Gemeinde Ende 2015 zurück. «Ich war damals sehr skeptisch. Ich dachte, es würden sich etwa zehn Leute melden», gestand Fritschi. Doch er sei eines Besseren belehrt worden. «Die Tatsache, dass sich rund 100 Leute meldeten, ist grossartig.» Küsnacht sei zwar wohlhabend, aber auch grosszügig, meinte er. «Wir schauen zu denjenigen, denen es weniger gut geht. Aus diesem Grund bin ich gerne in Küsnacht », so der SP-Politiker. Es sei ein Querschnitt durch die Küsnachter Bevölkerung, der sich freiwillig engagiere, betonte Fritschi. Er unterstrich dies, indem er die Berufe der ausgezeichneten Freiwilligen verlass: Von der Musikerin über den Elektriker, den Chauffeur und die Journalistin bis zum Banker war alles mit dabei. Sie wurden auf die Bühne gebeten und von Fritschi und Ernst sowie einem grossen Applaus der insgesamt fast 400 Anwesenden mit einem grossen Applaus verdankt.
Für sehr gute Stimmung sorgte neben dieser erfreulichen Auszeichnung auch die Big Band der Kantonsschule Küsnacht. Das 15-köpfige Ensemble unter der Leitung von Martin Albrecht brachte «Swing» in die Heslihalle und überzeugte mit Jazzstandards wie «I got rhythm» von George Gershwin, lateinamerikanisch angehauchten Klängen oder einer Eigenkomposition des Maturanden und Sängers Cedric Stüssi. Im Anschluss wurde ausgiebig mit Küsnachter Wein auf das neue Jahr angestossen.



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