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25.01.2017 Von: Flavio Zwahlen

Züriberg

Jugendliche gewähren Eltern Einblicke in ihre digitale Welt


Die Eltern hören gespannt zu. Sie sind teils beeindruckt und teils völlig

Whatsapp, Snapchat, Instagram, Facebook – das sind die beliebtesten Apps bei den Jugendlichen. Schülerinnen und Schüler der Freien Evangelischen Schule zeigten ihren Eltern, wie diese Plattformen funktionieren.

Es war ein ungewohntes Bild in der Aula der Freien Evangelischen Schule in Zürich. Während Schüler referierten, hörten ihre Eltern gespannt zu und stellten Dutzende Fragen. Was für die Erwachsenen völlig unverständlich klingt, ist für die Jugendlichen das Normalste der Welt. Sie gehören nämlich bereits zur Generation der «Digital Natives». So werden Menschen bezeichnet, die in der digitalen Welt aufgewachsen sind. Das heisst mit Internet, Smartphones und hochwertigen Game-Konsolen.

Vier Posten
Die Eltern hatten die Möglichkeit, sich an vier Posten über Apps, Games und Websites zu informieren. Die Schüler, die diese Plattformen täglich nutzen, erklärten die Funktionen so einfach wie möglich. Lina Schallhart (18) und Leonora Guldener (17) waren die Spezialistinnen für Whatsapp und Snapchat. Die zwei erfolgreichsten Apps der Neuzeit. Erwachsene kennen und benutzen Whatsapp selber auch. Aber als die beiden Schülerinnen Snapchat vorstellten, blickten sie in viele ratlose Gesichter.
Die App ermöglicht es, Fotos, die nur für einige Sekunden sichtbar sind und sich danach selbst löschen, an Freunde zu versenden. Es ist verblüffend mit welcher Selbstverständlichkeit die Teenager vorführen, wie man die Bilder verschickt und wie viele Möglichkeiten es gibt, diese zu bearbeiten. Leonora erzählt: «Ich sende etwa 5 bis 7 ‹Snaps› pro Tag.»

Gamezone bei den Jungs
Beeindruckend schnelle Fortschritte machen Spielkonsolen. War der erste Game Boy noch eine Sensation, ist die Grafik der Spiele heute nicht mehr von echten Fernsehbildern zu unterscheiden. Dies zeigten Nicolas Hernandez (11) und Matteo Ramunnu (12) mit dem Fussball-Game «Fifa 17». Hier waren die Blicke der Erwachsenen weniger fragend. Viel mehr waren sie erstaunt, fast durch den Wind. «Das ist ja unglaublich», so ein Vater. Ein lehrreicher Tag für die Eltern, ein Tag wie jeder andere für die «Digital Natives».



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