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25.01.2017 Von: Karin Steiner

Zürich Nord, Zürich West

Krimipreis 2016: Die Nominierten stehen fest

Die Würfel sind gefallen: Andreas Haldimann mit «Brasilien», Sunil Mann mit «Schattenschnitt» und Michael Theurillat mit «Wetterschmöcker» sind nominiert für den 9. Zürcher Krimipreis. Die Preisverleihung findet am 16. März in der Labor Bar statt.

Die Jury des Zürcher Krimipreises hat mit der üblichen Krimi-Leidenschaft 17 eingereichte Bücher verschlungen und sich für Andreas Haldimanns «Brasilien», Sunil Manns «Schattenschnitt» und Michael Theurillats «Wetterschmöcker» entschieden. Der Zürcher Krimipreis wird bereits zum neunten Mal vergeben. Neu am Krimipreis 2016 ist, dass die eingereichten Krimis nicht nur in der Stadt, sondern im ganzen Kanton Zürich angesiedelt sein durften. Der Preis für das Jahr 2016 ist mit 3000 Franken dotiert und wird vom Verein Zürcher Krimipreis in Zusammenarbeit des Quartiervereins Wipkingen und des Gemeinschaftszentrums Wipkingen organisiert. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 16. März, um 20 Uhr in der Labor Bar in Zürich-West statt. Durch den Abend führt auch dieses Jahr der Moderator Bernard Senn vom Schweizer Fernsehen. Am Abend bekommen die Zuschauerinnen und Zuschauer Leseproben aus den drei Krimis zu hören. Und das sind die Nominierten:

«Schattenschnitt»
Sunil Mann ist für die Jury des Zürcher Krimipreises längst kein Unbekannter mehr: Er hat mit seinem Romandebüt «Fangschuss» den Preis bereits einmal gewonnen. In «Schattenschnitt» lässt er seinen liebenswerten Detektiv Vijay Kumar zufällig Zeuge werden, wie die Dokumentarfilmerin Pina Gilardi auf offener Strasse niedergestochen wird. Die Filmerin hat das Thema erneut aufgegriffen, mit dem sie berühmt wurde: die Lebensbedingungen HIV-positiver Menschen. Sie hat deswegen kürzlich in Indien recherchiert.

«Wetterschmöcker»
Die Suche nach dem Mörder von Clara Thüring führt Michael Theurillats Kommissar Eschenbach ins Muotatal zu den Wetterschmöckern und ihren Familien. Die tote Topmanagerin aus Zürich wurde nach indianischem Ritual verbrannt. Spuren von Edelweiss wurden gefunden. Kommissar Eschenbach steht vor einem Rätsel.

«Brasilien»
Ein Zürcher ETH-Mathematikprofessor möchte, dass Andreas Haldimanns Privatdetektiv Aimé Vainteins einen ehemaligen Schulkameraden ausfindig macht. Doch als ihm der Professor ein altes Foto des Gesuchten zeigt, beschleicht Vainteins ein ungutes Gefühl. Der junge Mann auf dem Foto erinnert ihn an seinen vor zwanzig Jahren tödlich verunfallten Jugendfreund. Bei seinen Recherchen stösst Vainsteins auf eine Familientragödie, in die auch der Mathematiker verwickelt ist.



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