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15.02.2017
Zürich West

Links-Grün will Tempo-30-Zone


In der Altstetterstrasse wollen SP, Grüne, GLP und AL schmalere Fahrspuren und ein Lastwagenverbot. Foto: mai.

SP, Grüne, GLP und AL des Kreises 9 fordern eine fussgängerfreundliche Gestaltung der Altstetterstrasse. 

Die Stadt gestaltet die Altstetterstrasse zwischen Badener- und Hohlstrasse teilweise neu. Die heutige Situation sei insbesondere für Fussgängerinnen und Fussgänger ungenügend, schreiben SP, Grüne, GLP und AL in einer Medienmitteilung. Der Stadtrat wird aufgefordert, im Rahmen der Neugestaltung eine Tempo-30-Zone zu projektieren.

Die Strecke der Tramlinie 2 auf der Badenerstrasse bleibt unverändert, rufen die vier Parteien in Erinnerung. Deswegen würden sich neue Möglichkeiten für die Altstetterstrasse eröffnen. Ende 2013 überreichte der Gemeinderat dem Stadtrat eine Motion zur Aufwertung des Raums zwischen Badenerstrasse und Hohlstrasse. Das nun vorliegende Projekt des Stadtrats scheint den Sektionen des Kreises 9 der SP, Grünen, Grünliberalen und AL nicht ausgereift, weshalb die Fraktionsmitglieder dieser Parteien im Gemeinderat eine Rückweisung beantragen.
Das Augenmerk soll dabei in erster Linie auf den Fussverkehr gerichtet werden. Besonders von der Badenerstrasse bis hin zum Neumarkt Altstetten gebe es zahlreiche Engpässe. Die Tempo-30-Zone trage diesem Umstand Rechnung. «Wir verlangen zudem im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten markierte Fussgängerstreifen an neuralgischen Stellen. Wo immer möglich soll die Stadt die bestehenden Bäume erhalten und die Trottoirs mit begehbaren Baumscheiben hindernisfrei gestalten.»

Man soll Lindenplatz einbeziehen

Der Vorschlag sieht eine Verbreiterung des Trottoirs an der Ecke Altstetter- und Badenerstrasse vor. Die Rechtskurve dort müsste angepasst und die Breite der Fahrspuren reduziert werden. «Dies ist nur mit einem Lastwagenverbot zu erreichen», schreiben SP, Grüne, GLP und AL. Diese Massnahme zur Beseitigung des Engpasses erachten sie als zwingend. Das Verbot sei vertretbar, da die dort angesiedelten Geschäfte wie bis anhin ihre Waren rückseitig anliefern können. Die Parteien begrüssen zusätzlich die Prüfung eines Anreizes zur Verminderung des Durchgangverkehrs, indem der Linksabbieger von der Altstetterstrasse stadtauswärts in die Hohlstrasse aufgehoben wird. Die Planung soll auch den Lindenplatz umfassen, da sonst zu befürchten sei, dass das hier ansässige Gewerbe abgeschnitten wird. Im Vordergrund bei der Anordnung der Bushaltestellen steht die Nähe zum Lindenplatz beziehungsweise zur Tramhaltestelle. Schliesslich soll das Perron der Haltestelle Lindenplatz (Tram 2 und Bus 35) stadtauswärts deutlich verbreitert werden. (zw)



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