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22.02.2017 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Quartierverein Wipkingen hat Rekurs beim Verwaltungsgericht eingereicht


Foto: kst.

Der Quartierverein Wipkingen kämpft weiter für den Viertelstundentakt. Er verlangt Einsicht in die Entscheidungs- und Planungsgrundlagen.

Seit der Eröffnung der Durchmesserlinie im Jahr 2014 hat sich das Angebot der S-Bahn in Wipkingen verschlechtert, das heisst, es gibt nur noch einen Halbstundentakt. Seither kämpft der Quartierverein Wipkingen vehement für die Wiedereinführung des Viertelstundentakts. Verschiedene Aktionen wie Unterschriftensammlung und Flashmob wurden durchgeführt. Auch der Stadtrat wurde ins Quartier eingeladen. Dieser unterstützte den Wunsch, dass alle Stadtbahnhöfe einen Viertelstundentakt haben. Die SBB gaben jedoch einen Zeithorizont von 2030 an. Solange will und kann Wipkingen nicht warten, wie der Quartierverein Wipkingen betont.

Im 2015 äusserte dieser die Idee, die S25 oder den Regionalexpress Chur–Zürich über den HB hinaus über Wipkingen an den Flughafen oder nach Wallisellen zu verlängern. Dieser Idee erteilte das Bundesamt für Verkehr (BAV) vor kurzem eine Abfuhr. Dies sei ohne Anpassungen der Infrastruktur nicht umsetzbar und solche seien nicht vorgesehen.

Öffentlichkeitsprinzip
Der Quartierverein akzeptiert dies nicht und verlangt, dass die Pläne für den Netzausbau der S-Bahn öffentlich gemacht werden. «Wir wollen das Öffentlichkeitsprinzip», hält Beni Weder, Präsident Quartierverein Wipkingen, auf Anfrage fest. Nur so erhalte man Einsicht, um dann mit einem externen Gutachten die Machbarkeit des Viertelstundentakts für Wipkingen zu beurteilen. «Dies wurde uns erstinstanzlich vom ZVV und zweitinstanzlich von der Volkswirtschaftsdirektion verweigert. Darum haben wir nun einen Rekurs vor Verwaltungsgericht deponiert.» Dies sei die erste unabhängige gerichtliche Instanz, denn der ZVV und die Volkswirtschaftsdirektion seien auch Partei, da sie an der Planung mitgearbeitet hätten.

Auch Gewerbetreibende leiden
Der Viertelstundentakt wird nicht nur von der Bevölkerung, sondern auch von den Gewerbetreibenden rund um den Bahnhof vermisst, unter ihnen das Bahnhofreisebüro Wipkingen. Dieses kämpft allerdings zurzeit aus anderen Gründen um seine Existenz. Die SBB wollen den Billettverkauf durch Dritte ab Januar 2018 nicht mehr unterstützen.



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