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15.03.2017 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Das ehemalige Schützenhaus soll ein Treff für Seebacher und Oerliker werden


Das ehemalige Schützenhaus an der Grubenackerstrasse wird seit einigen Jahren vom Familiengartenverein Seebach genutzt. Foto: pm.

Das ehemalige Schützenhaus auf dem Areal Grubenacker in Seebach soll erhalten bleiben und Teil des neu geplanten Parks werden. Dafür setzen sich Seebacher Vereine ein.

Das Schützenhaus im Gartenareal zwischen Thurgauer- und Grubenackerstrasse wird zurzeit vom Verein für Familiengärten Seebach genutzt. Der Gartenverein hat das zerfallene Gebäude vor Jahren gekauft und ausgebaut. Er nutzt es als Magazin und Lagerraum. Im Rahmen der Testplanung Thurgauerstrasse West ist vorgesehen, das Gebäude abzureissen. Bei der kürzlich erfolgten öffentlichen Auflage des Gestaltungsplans setzten sich der Verein Ortsgeschichte Seebach und der Quartierverein Seebach für dessen Erhalt ein. Die beiden Vereine sind überzeugt, dass das Gebäude ohne Behinderung für andere Projekte wie Schulhaus und Siedlungen in den Park integriert werden kann. Grün Stadt Zürich prüft derzeit, ob und wie die Nutzung des Schützenhauses in das Wettbewerbsverfahren für den Park Thurgauerstrasse miteinbezogen werden kann. Die zukünftige Nutzung ist für die Seebacher noch offen. Es gibt einige Ideen: Ausstellungen, Anlässe von Jugendlichen, der Schule oder den Quartieren Oerlikon und Seebach. Insgesamt sind über 80 Einwendungen bei der öffentlichen Auflage des Gestaltungsplans eingegangen. Wann die Stadt dazu Stellung bezieht, ist gemäss Auskunft des Hochbaudepartements der Stadt Zürich offen. Der Start des Wettbewerbsverfahrens für den Park ist für Herbst 2017 geplant.

Zeitzeuge
Das Schützenhaus Büel, wie es genannt wurde, wurde 1899 erstellt. Ursprünglich schossen dort Schützen der Schützengesellschaft Seebach. 1920 kamen die Oerliker dazu. 1954 wurde der Schiessbetrieb eingestellt. Grund war, dass die Militärdirektion des Kantons Zürich nach einer Platzbegehung festhielt, dass durch die Ausdehnung der Gemeinde Wallisellen und die Errichtung neuer Wohnbauten immer näher am Schussfeld sowie wegen des zunehmenden Verkehrs der Schiessbetrieb zu einer erhöhten Unfallgefahr wurde. Die Stadt Zürich nahm die notwendigsten Sicherheitsmassnahmen vor und leitete sofort den Neubau einer Ersatzanlage in der Probstei in Schwamendingen in die Wege. Seit 1934 ist das Areal Grubenacker an den Verein für Familiengärten Seebach vermietet. «Das Schützenhaus ist ein Zeitzeuge», hält Jürg Müller, Präsident des Vereins Ortsgeschichte Seebach, fest. Auf der anderen Seite der Thurgauerstrasse sei ja der Kugelfang erhalten geblieben. Im Inventar der Denkmalpflege ist das Schützenhaus nicht aufgeführt.



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