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15.03.2017 Von: Flavio Zwahlen

Züriberg

Lieber spät als nie: Nachbarschaftshilfe ist jetzt auch in Fluntern aktiv


Der Einsatz von Freiwilligen macht die Nachbarschaftshilfe möglich. Foto: zvg.

Nachbarn helfen sich gegenseitig. Fluntern ist das letzte Zürcher Quartier, das dieses Konzept einführt. Die wichtigsten Fragen an Vorstandsmitglied Luzia Vieli-Hardegger.

Luzia Vieli-Hardegger, Fluntern ist eines der letzten Zürcher Quartiere, welche die Nachbarschaftshilfe einführten. Wieso dauerte das so lange?
Unser Quartier bildet tatsächlich das Schlusslicht. Heute ist nachbarschaftliche Unterstützung mehr denn je nützlich. Die Menschen werden viel älter und leben gern so lange wie möglich in ihrem Zuhause. Dass die Angehörigen oft weit weg wohnen und sich im Alltag wenig um ihre alten Eltern kümmern können, macht die Situation nicht einfacher. Umgekehrt ist es auch den Grosseltern weniger möglich, ihre jungen Familien zu entlasten, weil man seltener als früher in der Nähe wohnt.

Wie ist die Nachbarschaftshilfe konkret entstanden?
Den Anfang nahm alles an einer Quartierveranstaltung zum Thema «Älter werden in Fluntern», an der unter anderem eine organisierte Nachbarschaftshilfe gewünscht wurde. Anschliessend bildete sich eine Projektgruppe und wir gründeten im vergangenen Herbst unseren Verein.

Wie ist dieser Verein organisiert?
Analog zu den bestehenden Vereinen in anderen Quartieren und koordiniert durch den Förderverein Nachbarschaftshilfe Zürich sind wir ein Verein im Sinne von Artikel 60 ff. ZGB. Wir sind politisch und konfessionell unabhängig, beabsichtigen keinen Gewinn und verstehen uns als Ergänzung zu anderen Anbietern wie Spitex oder Pro Senectute.

Von welchen Vorteilen kann die Fluntermer Bevölkerung in Zukunft profitieren?
Wir haben eine Reihe von Dienstleistungen definiert, die verschiedene Bedürfnisse abdecken. Die Angebote richten sich an ein breites Spektrum: ältere Menschen, Familien, Alleinerziehende, berufstätige Paare und Singles. Es wird sich im laufenden Betrieb erweisen, welche Angebote am meisten gewünscht werden und was unsere Freiwilligen anbieten wollen.

Wie soll man vorgehen, wenn man Hilfe in Anspruch nehmen möchte?
Man wendet sich an unsere Vermittlerin und schildert ihr seine Bedürfnisse. Chantal Langner-Wagner ist jeweils am Montag von 13 bis 15 Uhr und am Donnerstag von 9 bis 11 Uhr unter 079 617 92 40 oder über fluntern@ nachbarschaftshilfe.ch erreichbar.



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