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22.03.2017 Von: Karin Steiner

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Michael Theurillat gewinnt den 9. Zürcher Krimipreis


Michael Theurillats Freude nach der Bekanntgabe ist gross. Foto: kst.

In «Wetterschmöcker» ermittelt Kommissar Eschenbach in den Chefetagen der Zürcher Hochfinanz. Es geht um viel Geld und eigenwillige Muotathaler Originale. Die Jury hat Michael Theurillat für dieses Werk den 9. Zürcher Krimipreis verliehen.

Einen leeren Platz suchte man am vergangenen Freitagabend in der Labor-Bar vergebens. Die Verleihung des Zürcher Krimipreises, der vom Gemeinschaftszentrum und Quartierverein Wipkingen zusammen gegründet wurde, erfreut sich von Jahr zu Jahr grösserer Beliebtheit. Durch den Abend führte wie zuvor Bernhard Senn vom Schweizer Fernsehen mit viel schwarzem Humor und guter Kenntnis der nominierten Krimis. Dies waren nebst Michael Theurillats «Wetterschmöcker» «Brasilien» von Andreas Haldimann und «Schattenschnitt» von Sunil Mann, der bereits einmal für den Krimipreis nominiert worden war. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Duo Extrafish mit dem Wipkinger Valentin Baumgartner.

Kommissar Klingler zu Besuch
Zuerst gaben alle drei Nominierten Kostproben aus ihren Krimis, bevor sie von Bernhard Senn interviewt wurden. Ob die Autoren berühmte Vorbilder für ihre Krimis gehabt hätten, wollte Senn zum Beispiel wissen. «Als Sohn einer Literaturwissenschafterin bin ich mit Literaturgrössen aufgewachsen», antwortete Theurillat. Dass es in seinem Krimi um Banken und Geld geht, kommt nicht von ungefähr: Es selber ist ehemaliger UBS-Manager.

Nach der Gesprächsrunde kam ein besonderer Gast zu Besuch: Interpol-Kommissar Klingler liess die Gäste knifflige Fälle lösen. Bekannt ist er durch seine regelmässigen Krimi-Abende im Café Plüsch. Er war es denn auch, der den Gewinner des 9. Zürcher Krimipreises bekannt gab. Michael Theurillat nahm die Lupe und die 3000 Franken Preisgeld mit grosser Freude entgegen. Mit dem Zürcher Krimipreis, der übrigens neu einen eigenen Trägerverein hat, wird jeweils der beste Krimi gewürdigt, der in und um Zürich spielt, spannend geschrieben ist und das Lokalkolorit überzeugend widergibt – Kriterien, die Theurillats Krimi gemäss Urteil der Jury in hohem Masse erfüllt. Das Buch habe alles, was einen guten Krimi ausmache: ein topaktuelles Thema, eine authentische Sprache und einen menschlichen Kommissar, mit dem man sich identifizieren könne, hiess es in der Laudatio.



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