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22.03.2017 Von: Karin Steiner

Zürich Nord

Von der Vision eines Gewerbevereins Zürich Nord


Beni Schaub (li.) und Christian Huser diskutieren ihre Ideen. Foto: kst.

Die Gewerbevereine Seebach und Oerlikon haben eine Vision: Sie wollen fusionieren zu einem grossen Gewerbeverein Zürich Nord. Im Anschluss an ihre Generalversammlungen informieren die Präsidenten über das Projekt.

Im Anschluss an die Generalversammlungen der Gewerbevereine Seebach und Oerlikon brachten Christian Huser und Beni Schaub den Mitgliedern gemeinsam ihre angedachten Ideen von einem gemeinsamen Gewerbeverein Zürich Nord vor, der erst einmal Seebach und Oerlikon umfassen sollte. Zuerst führte Beni Schaub durch die Geschichte der Gewerbevereine in Zürich Nord. 1943 wurde in Oerlikon der Gewerbeverein Zürich 11 gegründet, der offen war für alle Gewerbetreibenden aus dem Kreis 11. Dieser organisierte 1949 erstmals die Industrie- und Gewerbeausstellung (spätere Züspa). 1974 wurde in Oerlikon eine Detaillistenvereinigung gegründet, und 1978 bildeten sich im GVZ 11 Quartiergruppen in Seebach und Affoltern, die ab 1982 als selbstständige Gewerbevereine weitergeführt wurden. «Inzwischen hat sich das Einkaufsverhalten verändert, unsere Umsätze schrumpfen», sagte Christian Huser. «Wir müssen zusammenhalten. Gemeinsam sind wir stärker. Wir in Zürich Nord haben etwas zu sagen, immerhin leben hier rund 100 000 Leute.» Zurzeit sind die Vorstände der GV Oerlikon und Seebach aktiv dabei, über eine allfällige Fusion zu beraten. Dass diese nicht nur Vor-, sondern auch Nachteile hätte, darüber sind sich Beni Schaub und Christian Huser einig. Dafür spricht, dass weniger Vorstandspersonal nötig wäre, dass man nach aussen mehr Stärke demonstrieren könnte und dass der Verein mehr Mitglieder zählen würde. Dagegen spricht unter anderem eine verwässerte lokale Verankerung, eine schwerfälligere Organisation und die fehlende Nähe zum Vorstand.

In nächster Zeit werden die Vorstände weitere Gespräche führen und ein Modell ausarbeiten. Danach werden die Mitglieder ausführlich informiert, und eine ausserordentliche GV wird bei beiden Vereinen einberufen. Wird die Fusion beschlossen, müssen die bestehenden Vereine aufgelöst und ein neuer gegründet werden. Die räumliche Distanz zum Kreis 11 ist für Renato Mazzucchelli, Präsident des Gewerbevereins Schwamendingen, der Hauptgrund dafür, dass eine Fusion für ihn vorerst kein Thema ist. Der Gewerbeverein Affoltern hat das Thema Fusion an der morgigen Generalversammlung traktandiert.



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