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29.03.2017 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Nur Busspuren können Abhilfe schaffen


Es gibt bereits eine kurze Busspur zwischen Holzerhurd und Hungerbergstrasse, die sich seit Jahren bewährt. Foto: pm.

Die Busse der Linie 32 haben vor allem wegen der Staus in Affoltern regelmässig grosse Verspätungen. Die VBZ müssen deswegen abends zwei Busse mehr einsetzen. Abhilfe schaffen könnten Busspuren an Knotenpunkten.

Die Trolleybuslinie 32 ist gemäss einer Erhebung von Verspätungsdaten der VBZ durch den «Tages-Anzeiger» negativer Spitzenreiter. Dies entspricht auch der Wahrnehmung der Reisenden, die vor allem morgens und abends auf dieser Buslinie unterwegs sind. Busse bleiben im Stau stecken, was zu «Päckli» mit zwei bis drei Fahrzeugen in kurzer Folge und anschliessender grosser Lücke führt. Die grossen Abweichungen schaukeln sich auf der gesamten Linie auf und führen zu einem unstabilen Betriebsablauf.

Zwei Busse mehr im Einsatz
In den Doppelgelenkbussen der Linie 32 haben rund 200 Personen Platz. Für sie ist der unstabile Fahrplan ein tägliches Ärgernis. Sie fordern Massnahmen. Aber auch für die VBZ hat dies Folgen. Die planmässigen Fahrzeiten der Linie 32 während der Abendspitze sind fast 10 Minuten länger als während der Morgenspitze und tagsüber. Abends stehen deshalb – trotz identischem Takt – zwei Busse mehr im Einsatz als morgens, wie der Stadtrat auf eine schriftliche Anfrage von Hans Jörg Käppeli (SP) festhält. Angesichts der finanziellen Situation des ZVV sieht der Stadtrat darüber hinaus keine Möglichkeiten, zusätzliche Reserven einzuplanen. Die Investitionskosten für einen Doppelgelenktrolleybus würden sich auf 1,7 Millionen Franken belaufen.

Örtliche Massnahmen wie zum Beispiel eine Lichtsignalanlage beim Linksabbiegen über die Wehntalerstrasse zur Endstation Holzerhurd werden nicht als zielführend angeschaut, denn schon heute würde dem Bus häufig der Vortritt gelassen. Auch eine Priorisierung des Busses bei der Einmündung Furttalstrasse bringe wenig. Schon im Rahmen des Projekts zur Optimierung des Gesamtsystems im Jahr 2014 sei die Steuerung der Lichtsignalanlage am dortigen Knoten angepasst worden. «Dort entstehen für den öffentlichen Verkehr nur geringe Verlustzeiten», so der Stadtrat. Allgemein gebe es entlang der Wehntalerstrasse an sämtlichen Knoten Priorisierung für die Busse, dies richtungs- und tageszeitabhängig.

Busspuren an Knotenpunkten
Abhilfe schaffen könnten Busspuren an Knotenpunkten. Der Stadtrat habe bereits zu einer Motion betreffend Erstellung einer durchgehenden Busspur in beiden Fahrtrichtungen auf der Wehntalerstrasse ab Haltestelle Neuaffoltern bis zur Endstation Holzerhurd dargelegt, dass die Möglichkeiten zur Realisierung von Busspuren in den Knotenzufahrten entlang der Wehntalerstrasse unter Federführung des Tiefbauamts weiter geprüft würden. Im Vordergrund würden dabei Massnahmen stehen, bei denen stadteinwärts eine der beiden Fahrspuren des motorisierten Individualverkehrs entfällt und je nach Bedarf durch eine abschnittsweise Busspur stadteinwärts oder stadtauswärts ersetzt wird.



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