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05.04.2017 Von: Lorenz Steinmann

Zürich 2

Büchi und Jahreis sind neu im Vorstand


Hansjürg Büchi und Fiammetta Jahreis sind neu im Vorstand. Rechts Quartiervereinspräsident Martin Bürki. (Foto: Lorenz Steinmann)

Der Quartierverein Wollishofen kann auf ein Jahr mit stark beachteten Veranstaltungen zurückblicken. Der neue Webauftritt holte sogar eine Auszeichnung. Mit Fiammetta Jahreis ist neu eine altgediente
SP-Politikerin im Vorstand.

Seine Generalversammlung hielt der 117-jährige Quartierverein Wollishofen vor einer Woche im idyllisch gelegenen alten reformierten Kirchgemeindehaus ab – im seit fast Jahrhunderten unveränderten alten Teil von Wollishofen. Doch wer meinte, der Verein schotte sich damit symbolisch von allen Neuerungen und Änderungen ab, wurde eines Besseren belehrt. Denn eine der Stärken dieses Quartervereins ist, dass er einen gesunden Mix zwischen Tradition und Öffnung pflegt, klassische Veranstaltungen wie den Räbe- und den Chlausumzug organisiert, aber auch kontroverse Publikumsveranstaltungen zu Tempo 30.

Politische Ausgewogenheit
Quartiervereinspräsident Martin Bürki ging in seinem Jahresbericht denn auch kurz auf alle organisierten Aktivitäten ein. Weil er in seiner nun siebenjährigen Präsidentschaft immer auf einen grossen, schlagkräftigen Vorstand geachtet hat, gibt es selten personelle Engpässe. Dank den beiden neuen Vorstandsmitgliedern Hansjürg Büchi und Fiammetta
Jahreis ist auch die politische Ausgewogenheit gewährleistet. Jahreis war lange SP-Gemeinderätin, 2008 sogar Gemeinderatspräsidentin. Sie sagte vor dem Publikum, Martin Bürki habe sie schon lange «bearbeitet». «Nun bin ich pensioniert und habe keine Ausrede mehr», lachte die 64-Jährige. Hansjürg Büchi wohnt seit seiner Geburt vor 56 Jahren im Quartier. Da er einen sechsjährigen Buben hat, hat er sicher eine Affinität zu Kinder- und Jugendanliegen. Weil sie eine Weiterbildung macht, ist
Judith Dylla aus dem Vorstand zurückgetreten, sie hat jeweils die sehr beliebte Jungbürgerfeier organisiert. 2016 beispielsweise fuhr Stadtrat Daniel Leupi auf dem Kibag-Schiff mit. Es habe ihm sehr gefallen, berichtete Bürki.
Gut angekommen bei der Bevölkerung ist auch die neu gestaltete Ausstellung im Ortsmuseum sowie die Neugestaltung des Internetauftritts. Bei einem Test der Lokalinfo-Zeitungen schwang diese Website sogar obenaus – punkto Design, wie Bürki stolz vermeldete. Man sei nun motiviert, dass man bei einem künftigen Ranking auch inhaltlich obenaus schwinge. Finanziell sieht es rosig aus beim Quartierverein, sicher auch dank der umsichtigen Finanzführung durch Martin Fischer, der seine trockenen Zahlen jedes Jahr mit Schalk erklären kann.
Verabschiedet wurden zudem neue Statuten. Jetzt ist es möglich, auch verdienstvolle Wollishoferinnen und Wollishofer zum Ehrenmitglied zu küren, die sonst wenig bis nichts mit dem Quartierverein zu tun haben. Bislang ist Hans Ulrich Frei (†), Vater der Entlisberger Autobahnüberdeckung, der einzige Wollishofer, dem diese Ehre zuteil wurde.
Mit sichtlichem Stolz bat Martin Bürki die rund 100 Anwesenden, sich das Datum vom 16. Mai 2018 dick in der Agenda zu notieren. «Wenn alles normal läuft, darf ich ab dann den Zürcher Gemeinderat präsidieren», so der FDP-Politiker. Dazu ist auch ein Apéro für die Bevölkerung geplant.

www.wollishofen-zh.ch

 



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