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20.04.2017 Von: Annina Just

Küsnachter Amtlich

Erneuerungswahlen 2018: Was Küsnachter Gemeinderäte über eine Kandidatur denken


Genau in einem Jahr stehen im Bezirk Erneuerungswahlen an. Der Küsnachter Gemeinderat Arnold (Noldi) Reithaar (SVP) gab bereits bekannt, dass er nicht mehr antreten wird. Andere halten sich noch bedeckt.

Nach 16 Jahren als Gemeinderat und zuvor vier Jahren in der Sozialkomission ist für Arnold Reithaar nächstes Jahr Schluss mit Behördenarbeit. Dies gab der SVP-Politiker nach seiner Wahl zum Präsidenten der örtlichen SVP bekannt. Er wolle etwas mehr Zeit für seine Hobbys und Partnerschaft haben, erklärt der 54-jährige Küsnachter Sicherheitsvorstand auf Anfrage. Sein Entscheid sei aber bereits vor der Wahl zum SVP-Präsidenten im März festgestanden. Reithaar: «Ich denke, nach 20 Jahren Behördentätigkeit kann ich mit gutem Gewissen einem Neuen Platz machen.» 
So klar wie Reithaar gibt noch kein anderes Mitglied des Küsnachter Gemeinderats seine Rücktrittsabsichten bekannt. Gerhard Fritschi (SP) und Ursula Gross Leemann (FDP) geben auf Anfrage an, dass ihr Entscheid noch nicht feststehe. Der 73-jährige Fritschi ist nach dem Rücktritt von Martin Bachmann (SVP) und der Rücktrittsankündigung von Reithaar das letzte möglicherweise verbleibende Ratsmitglied, das bereits 2002 in dieses Gremium eintrat. Die 59-jährige Gross Leemann wurde 2006 gewählt und gehört damit ebenfalls zu den Dienstälteren der Küsnachter Exekutive. Auch Martin Wyss (FDP), der seine erste Legislatur absolviert, will sich noch nicht definitiv festlegen. Er würde sehr gerne nochmals antreten, so der 42-jährige Politiker, müsse dies aber noch mit dem beruflichen und privaten Umfeld absprechen, da der Spagat zwischen Politik und Beruf nach wie vor anspruchsvoll sei. Eher aus strategischen Gründen noch nicht zu seinen Plänen äussern möchte sich Martin Schneider (SVP), der seit 2010 zur Küsnachter Exekutive gehört.

Vier sichere Kandidaturen
Deutlich für eine erneute Kandidatur sprechen sich Ueli Schlumpf (SVP), Walter Matti (parteilos) und die erst im November gewählte Susanna Schubiger (GLP) aus. Auch Gemeindepräsident Markus Ernst (FDP) geht «Stand heute davon aus, nochmals zu kandidieren ». Er ist wie Ursula Gross Leemann seit 2006 Mitglied des Gremiums. 
Wann in Küsnacht genau gewählt wird, wurde noch nicht festgelegt. Gemäss Gemeindeschreiberin Catrina Erb Pola wird die Terminfestsetzung voraussichtlich bis Ende Mai erfolgen. 
Die Gemeinde Zumikon hat bereits den 22. April als Wahltermin bestimmt. Üblicherweise wird jeweils im ganzen Bezirk am gleichen Tag gewählt, dies ist jedoch nicht gesetzlich vorgegeben. Die Gemeinde Herrliberg will gemäss Berichten der Zürichsee- Zeitung möglicherweise vermeiden, dass der Termin mit dem Zürich Marathon zusammenfällt und daher bereits am 15. April den ersten Wahlgang durchführen. Wie Erb Pola auf Anfrage sagt, spiele dieser Event für Küsnacht keine Rolle. 
Gewählt werden an diesem Datum alle Behörden, die gemäss gültiger Gemeindeordnung an der Urne bestimmt werden müssen. Neben dem Gemeinderat sind dies aktuell die Schulpflege, die Rechnungsprüfungskomission, die Sozialbehörde und die Bürgerrechtskomission. Bis in einem Jahr hat Küsnacht jedoch zum Ziel, eine neue Gemeindeordnung als Einheitsgemeinde verabschiedet zu haben.



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