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17.05.2017
Zürich West

Andrang bei der Diakonie Bethanien


Im Quartierrestaurant beim Hotel Placid konnte man sich während des Tags der offenen Tür stärken. Foto: ch.

Am Sonntag öffnete die Diakonie Bethanien in Altstetten ihre Türen für die Besucher. Der Andrang war gross. In den Gängen des neuen Hauptsitzes stauten sich die Interessierten.

Béatrice Christen

Der neue Hauptsitz der Diakonie Bethanien ist vom Zürichberg nach Altstetten verlegt worden. Doch was verbirgt sich hinter dem schlanken Hochhaus mit den hohen Fenstern? Am Sonntag erhielten Interessierte die Möglichkeit zu einem umfassenden Rundgang durch die Räumlichkeiten.

Die Diakonie Bethanien ist seit einigen Jahren im Besitz der Genolier Swiss Medic Network. Vor einem Jahr wurde das neue Gebäude errichtet. Am aktuellen Hauptsitz treffen sich Menschen mit unterschiedlichen Zielen und Motiven. Unter einem Dach befinden sich Seminarräumlichkeiten, die Verwaltung der Diakonie und neben dem Viersternehotel Placid mit dem öffentlichen Restaurant Buckhuser auch eine Kita. Hier finden Kinder im Alter von drei Monaten bis zum Kindergarteneintritt ein zweites Zuhause, während die Eltern berufstätig sind.

Pflege für schwerkranke Menschen

In der Pallivita Bethanien, die sich im gleichen Haus befindet, erhalten schwerkranke Menschen jeden Alters professionelle Hilfe mit Begleitung während der verschiedenen Krankheitsphasen. Sie werden von einem Team, das aus Ärzten, Pflegenden, Therapeuten und Seelsorgern besteht, ganzheitlich betreut. Ebenfalls unter dem gleichen Dach befindet sich die Tochtergesellschaft der Diakonie, die Private Hauspflege Spitex, PHS. Diese übernimmt individuelle Pflegeleistungen, hauswirtschaftliche Aufgaben und die Betreuung von Privatkunden in ihrer gewohnten Umgebung.

Dienst an Mitmenschen

Die Diakonie Bethanien blickt auf eine lange Geschichte zurück. Gegründet wurde sie im Jahr 1874. Diakonissinnen arbeiteten damals im Pflegebereich für Gottes Lohn. Im Laufe der Zeit hat sich viel verändert, doch die Philosophie hinter der Diakonie – der Dienst an Mitmenschen – ist nach wie vor die gleiche. Wenn die dunkel gekleideten Schwestern mit der weissen Haube auch verschwunden sind und die Pflegenden heute auf einer Lohnliste stehen, ist der Gedanke der Diakonie gegenwärtig und wird sich in anderen Formen weiter entwickeln.



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