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17.05.2017 Von: Andrea Kehl

Züriberg

«Top Dogs» feiert an Kanti Hottingen am Freitag seine Premiere


Versetzen sich in die Welt der Manager (von links): Die Schüler Maxim

Die Kantonsschule Hottingen hat am 19. Mai mit dem Stück «Top Dogs» von Urs Widmer den ersten Auftritt. Acht Schüler und Schülerinnen beschäftigen sich mit Arbeitslosigkeit, Machtverlust, Identitätskrise, Scham, Verdrängung, Selbstvorwürfen, Druck und Burn-out.

Das Drama «Top Dogs», das 1997 erschienen ist und mehrfach ausgezeichnet wurde, beschäftigt sich mit gekündigten Topmanagern, die der völligen Entfremdung von ihrem Beruf, ihrem Privatleben und sich selbst zum Opfer gefallen sind. Mithilfe der New Challenge Company versuchen sie, ihr Leben in den Griff zu bekommen und möglichst schnell einen neuen Job zu erhalten.

Schüler sind vom Stoff begeistert
Drei Hottinger Schüler erzählen vor dem grossen Auftritt, was ihnen an dieser Rolle besonders gefällt. Jean Marc Mathias schildert: «Mir gefällt besonders die Entwicklung der einzelnen Figuren sowie die Feststellung, dass die Welt der Entlassung anstrengender ist als gedacht.» Rafael Novotny ergänzt: «Für mich sind es vor allem die starken Kontraste in den Rollen. Die unterschiedlichen Atmosphären. » Und noch einmal anders sieht es Maxim Wyrsch: «Die Inszenierung, da wir es nicht auf der Bühne, sondern in der Mitte des Raums in einer Manege spielen.» Auf die Frage hin, was sie in dieser Rolle besonders herausfordert, antwortet Jean Marc Mathias: «Die langen Monologe auswendig zu lernen, da ich es mir vor den vorherigen Produktionen nicht gewohnt war.» Rafael Novotny fügt an: «Wir mussten einige Monologe kürzen und umgestalten, damit es besser ins Bild passt. Schwierig aus künstlerischer Sicht ist die Sprache in meiner ruhigen Figur, die ich spiele.» Maxim Wyrsch fand die Textarbeit schwierig: «Den Text auswendig zu lernen, war alles andere als leicht, weil es keinen roten Faden gibt.»

Stück passt zum Wirtschaftsgymi
Die Wahl für dieses Stück haben Susanna Rosati (Theaterpädagogin) und die Schüler gemeinsam im Oktober getroffen und seither wird fleissig geprobt. Susanna Rosati freut sich auf die Premiere und meint: «An einem Wirtschaftsgymnasium finde ich dieses Thema sehr passend. Zusätzlich die Herausforderung, ob sich Schüler in die Rolle von 40- bis 50-Jährigen hineinversetzen können. Ich hoffe, es wird uns gelingen.»



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