Züriberg Zürich 2 Zürich Nord Zürich West Zürich West mit Quartierecho Küsnachter Küsnachter Amtlich
18.05.2017 Von: Annina Just

Küsnachter Amtlich

Was lange währt, plätschert nun endlich


Auch Vierbeiner und der Nachwuchs

Ganze elf Jahre lang ist seine Entstehungsgeschichte: Am Samstag konnte der neue Brunnen am Rotensteinweg eingeweiht werden.

Bei prächtigem Wetter lud der Verschönerungsverein Küsnacht (VVK) am Samstagmorgen zu Wein, Würsten und Brunnenwasser. Die Stärkung hatten sich die Anwesenden mit einer kleinen Wanderung verdient. Von fünf Treffpunkten innerhalb der Gemeinde war man im Sternmarsch zum neuen Brunnen am Rotensteinweg oberhalb der Allmend gewandert.
Wie VVK-Präsident Andreas Fischer erzählte, wollte der Verein ursprünglich einen Brunnen beim Wehrmännerdenkmal in der Forch platzieren. Doch der Kanton als Grundeigentümer des unter Heimatschutz stehenden Gebiets machte den Initianten einen Strich durch die Rechnung. Zum Handkuss kam das wunderbare Plätzchen am Rotensteinweg mit Aussicht auf den See und weit in die Glarner Alpen. «Wir dachten, ein Rastplatz auf dem Weg von der Forch ins Dorf sei eine gute Alternative», blickte Fischer zurück. So habe man diesen Standort der Gemeinde vorgeschlagen. Das war im Jahr 2006.

«Damals war ich noch überrascht»
Die von allen Seiten gutgeheissene Idee konnte aber erst umgesetzt werden, als 2014 mit der Sanierung der Limbergstrasse begonnen und sie mit Wasser erschlossen wurde. Im September 2016 war es dann so weit; erstmals floss Wasser in die beiden Brunnenbecken. Diese sind aus einem Verrucano-Stein gefertigt, der aus der Wiese gleich unter dem Aussichtspunkt stammt. «Bauer Stauffer, dem das angrenzende Land gehört, stellte uns diesen wunderbaren Ackerstein zur Verfügung. Der Linthgletscher hatte ihn vor vielen Jahren hierher getragen», berichtete Fischer. Er dankte der Firma Walo Bertschinger, welche die Wasserleitung kostenlos bis zum Brunnen gezogen hatte, und der Gemeinde Küsnacht, die das Wasser zur Verfügung stellt.
«In erster Linie gebührt dem Verschönerungsverein ein grosses Dankeschön », wandte sich im Anschluss Markus Ernst an die knapp 40 Gäste. Er persönlich habe zum Brunnen auch ein besonderes Verhältnis, so der Gemeindepräsident, schliesslich sei der ursprünglich geplante Brunnen beim Forchdenkmal das erste Projekt gewesen, das ihn als frischgewählten Tiefbauvorsteher beschäftigt habe. «Damals überraschte es mich noch, dass der Kanton einen derart grossen Einfluss hat», meinte er lachend.
Hin und wieder wurde es auch im Anschluss in der gemütlichen Runde politisch – schliesslich befand man sich nur unweit der Sunnewis, deren Einzonung derzeit die Gemeinde beschäftigt. Hauptsächlich freuten sich die Anwesenden aber über Speis und Trank und das trockene Zeitfenster an diesem durchzogenen Wochenende.



Anzeigen

Dossier Wahlen

Galerien

Aktuelle Ausgaben

Züriberg vom 14. Dezemeber 2017
Zürich 2 vom 14. Dezember 2017
Zürich Nord vom 14. Dezember 2017
Zürich West vom 14. Dezember 2017
Küsnachter vom 14. Dezember 2017
Küsnachter Amtlich vom 14. Dezember 2017

Sonderzeitungen

Tonhalle
Lionstag
Abenteuer Stadt Natur 2017
Lernfestival'16
Literaturforum booXkey
Partnerpublikation der Lokalinfo AG
Stadt-Anzeiger Glattfelder Kilchberger