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05.07.2017 Von: Frederik Besse

Züriberg

Schiff fahren auf eigene Faust: Leinen los mit Start-up Ship-Ahoy


Gute Aussichten für heisse Tage: Unterschiedliche Boote können per App geordert werden. Foto: zvg.

Mit wenigen Klicks Kapitän sein auf dem Zürichsee. Das Zürcher Start-up Ship- Ahoy bietet eine App rund um die Bootsvermietung auf dem Zürichsee. Ihr Ziel: «Quality time» auf dem Zürichsee für jedermann.

Einmal Kapitän sein und einen entspannten Sommertag auf dem Zürichsee verbringen. Ein Traum, den viele Zürcherinnen und Zürcher in den gut besuchten Strandbädern hegen. Wer dabei keine jahrelangen Wartefristen für einen Bootsplatz absitzen will oder kein passendes Angebot bei einer Bootsvermietung findet, hatte bisher nur wenige Möglichkeiten. Ein Zürcher Start-up-Unternehmen hat sich dieser Problematik angenommen und lanciert diesen Juni die seit einem Jahr bestehende Plattform Ship-Ahoy.

Sharing auf dem Zürichsee
«Wir möchten möglichst vielen Menschen das Gefühl von Freiheit, See- Feeling und Lebensqualität ermöglichen », sagt Christian Fehr, einer der Gründer von Ship-Ahoy. Mit dem Vorbild Airbnb will er zusammen mit zwei Partnern dies mit einer einfach zu bedienenden App erreichen. «Wir wollen eine Plattform für Boote aller Art sein», ergänzt Christian Fehr. Die Kunden können dabei Segelschiffe, Motorboote und Ruderboote entweder per App oder über www.shipahoy. ch mieten oder vermieten. «Mieter und Vermieter auf eine innovative Art und Weise zusammenzuführen, macht unserer Meinung gerade im Bereich der Schifffahrt absolut Sinn, denn es werden Kosten gesenkt, Ressourcen geteilt, vor allem aber entsteht eine Win-win-Situation für alle Beteiligten», erklärt Fehr das Geschäftsmodell.
Bereits heute steht ein grosses Angebot an unterschiedlichsten Bootstypen zur Verfügung. Einfallsreiche Bootsbesitzer bieten ihre Schiffe auch mit zusätzlichen Produkten an. Wer ein Elektromotorboot der Hensa-Werft bucht, erhält zum Beispiel eine Kühlbox mit Mineralwasser und Sandwich sowie Badetuch und Sonnencreme dazu.
Auch werden Schiffe teilweise mit Kapitänen angeboten, um in aller Ruhe den See geniessen zu können. Die Zahlung des Mietbetrages, im Sinne eines Beitrages an die Abschreibung, kann jeder Vermieter selbst bestimmen. Die Zahlung erfolgt einfach und sicher per Kreditkarte. Der Vermieter sollte seinem Mieter allerdings vorab erklären, wo die Schutzausrüstung und die nötigen Dokumente sind, bevor die Leinen losgemacht werden können. Um eine Übergabe einfacher zu machen, können die Kunden eine Checkliste zur optionalen Nutzung auf der Website herunterladen.

Kleines Start-up mit grosser Vision
«Wir wollen die erste Online-Community- Plattform für das Mieten und Vermieten von Booten auf Schweizer Seen werden», erklärt Fehr die Vision der Unternehmer aus Zürich Wiedikon. Eine engere Zusammenarbeit mit Werften und Bootsvermietungen ist geplant . Momentan ist der Dienst nur auf dem Zürichsee erhältlich, soll aber bald auf weiteren Seen verfügbar sein. Ein weiteres Feature, das bald erhältlich sein wird, ist «Rent a Captain».
Wer die nötigen Papiere und Freude an neuen Bekanntschaften hat, kann sich als Schiffsführer zur Verfügung stellen. Die nötigen Tools sind demnächst vorhanden. Bald wird man somit auf dem Zürichsee auch Boote von Ship-Ahoy-Usern antreffen.



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