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12.07.2017 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Tanzen und Schunkeln vor dem Umzug


Die Stimmung im Alters- und Pflegezentrum Grünhalde in Seebach beim 40-Jahr-Fest war bestens. Foto: pm.

Das Alters- und Pflegeheim Grünhalde in Seebach feierte sein 40-jähriges Bestehen. Im Mittelpunkt stand die Gemütlichkeit mit Unterhaltung vom Duo Lucky Boys, Franco Marvulli und anderen.

Die Stimmung im Garten des Alters- und Pflegezentrums Grünhalde war bestens. Trotz sommerlicher Hitze liessen es sich Betagte, Mitarbeitende und Gäste nicht nehmen, ihr Können beim Everdance unter der Leitung von Claudia Kindschi zu zeigen und zu bekannten und beliebten Schlagern des Duos Lucky Boys eine Polonaise durch den Garten zu organisieren. Weiter tanzten Betagte mit Mitarbeitenden zur Musik. Und alle strahlten. Auch der ehemalige Seebacher Radrennfahrer Franco Marvulli. Er tanzte mit beim Everdance, führte die Polonaise an, sprach mit Betagten und Gästen und animierte diese, mitzumachen. Zudem hielt er ein Referat zum Thema «Der Motor des Erfolges».

Drinnen konnten Interessierte mittels einer Brille Altersprobleme wie zum Beispiel das Erkennen von Farben selber erfahren. Auch wurde ihnen erläutert, warum ältere Menschen über eine Linie am Boden steigen, obwohl dies nicht notwendig wäre, und Wellenlinien auf einem Teppich nicht geeignet sind für Alterszentren. «Wir wollen die Besucherinnen und Besucher mit diesen Beispielen sensibilisieren, welche Veränderungen das Alter mit sich bringen kann», hielt eine Betreuerin fest. «Sonst meinen jüngere Leute, die betagte Person sei nicht ganz normal.» Weitere Attraktionen des Festes unter dem Motto «Grünhalde in Bewegung» waren Gleichgewichtsparcours, Erlebnisparcours sowie Saftbar mit Power-Getränken.

Umzug nach Winterthur
Auch wurde den Anwesenden das Bauprojekt vorgestellt. Das Alters- und Pflegezentrum Grünhalde wird im nächsten Jahr saniert und aufgestockt. Damit soll ein zeitgemässer und zukunftsgerichteter Heimbetrieb mit 90 Gästen sichergestellt werden. Von Januar bis Dezember 2018 müssen deshalb die Bewohnerinnen und Bewohner in ein Haus nach Winterthur ziehen. Das Bauprojekt kann nicht bei laufendem Betrieb realisiert werden. Man verlässt Seebach ungern, wie Geschäftsführerin Iris Ritte bemerkte. Allerdings sei dies die einzige Lösung gewesen, damit alle zusammenbleiben könnten. Zwei Betagte wollten dies nicht mitmachen und suchten eine andere Lösung. Alle anderen werden ins vorübergehende Exil in Winterthur ziehen.

Die Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich schon jetzt auf ihre Rückkehr nach Seebach, auf die neuen Zimmer und auf die Dachterrasse mit Wintergarten. Das Foyer wird mit einer speziellen Pflanzenwand über alle Geschosse aufgewertet. Eine Visualisierung einer solchen Pflanzenwand wurde anlässlich des 40-Jahr-Festes gezeigt.



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