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26.07.2017 Von: Lorenz Steinmann

Zürich 2

Transfer des Jahres: «Kult- Hermi» vom FCZ zum FCW


Über 40 Jahre war Hermann «Hermi» Burgermeister beim FC Zürich als Masseur und Materialwart tätig. Jetzt ist er beim FC Wollishofen. (Foto: zvg.)

Das ist der Hammer: Die Masseur-Legende des FC Zürich – Hermann Burgermeister – knetet neu die Muskeln des Fanionteams des FC Wollishofen.

Erst vor wenigen Wochen wurde Hermann Burgermeister beim Match FC Zürich gegen Wohlen vor 14 455 Fans verabschiedet – nach 42 Jahren als Masseur und Materialwart beim FC Zürich. Er gehe mit fast 70 Jahren in Rente, hiess es. Nun ist alles anders. «Hermi», wie er oft genannt wird, hielt es doch nicht ganz aus ohne Fussball. «Rolf von Almen, der Präsident des FC Wollishofen, fragte mich an und auch Ehrenpräsident Marcel Spahni wollte mich unbedingt. Da ich schon einige Jahre Supporter des FC Wollishofen bin, fiel mir die Zusage nicht schwer», sagt Burgermeister auf Anfrage. Er sei nun bei allen Spielen dabei und kümmere sich zusätzlich einmal pro Woche um die Spieler der ersten Mannschaft. «Tapen, Nachbehandeln von kleineren Verletzungen und natürlich Massieren», so Burgermeister, der schon Stars wie René Botteron, Ruedi Elsener, Admir Mehmedi, Ricardo Rodriguez, aber auch Roberto di Matteo, Ike Shorunmu und Augustine Makalakalane betreute in seiner Karriere. Er ist wohl weltweit der einzige Masseur, über den eine eigene Biografie geschrieben wurde: «Meister. Burgermeister», das Buchcover im legendären Perskindol-typischen Gelb gehalten. Doch zurück zum jetzigen Job. «Ich geniesse es, mit diesen jungen, motivierten Spielern zu arbeiten», betont Burgermeister. Er und auch Rolf von Almen sind überzeugt, dass dieser Neuzuzug dem Drittligisten nur guttut. «Bisher gab es keine solche Betreuung und gerade in der vergangenen Saison häuften sich die Verletzungen» analysiert Burgermeister. Er hofft, dass der FC Wollishofen kommende Saison vorne mitspielen kann. Und der FCZ? Burgermeister, der seit Ewigkeiten ganz in der Nähe des Stadions wohnt, strahlt. «Natürlich war ich beim Derby dabei. Die Jungs haben wirklich gut gespielt. So sehe ich den FCZ unter den ersten vier Teams», betont er. Und wenn es mal zu Terminkollisionen zwischen dem FCZ und dem FCW kommt? «In solchen Fällen werde ich wohl auf den einen oder anderen FCZ-Match verzichten. Für mich ist aber klar: Wenn ich etwas mache, dann mache ich es richtig», so Burgermeister kürzlich gegenüber www.regional-fussball.ch.



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