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09.08.2017 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Wo bleibt die Innovation?

Wer morgens mit dem übervollen 80er-Bus von Oerlikon nach Alt-stetten oder in umgekehrte Richtung fährt, kennt das Phänomen. Bei der Haltestelle ETH Hönggerberg steigt ein grosser Teil der Fahrgäste aus dem Bus aus. Die ETH setzt nach wie vor auf dieses Transportmittel, um die Studenten auf den Hönggerberg zu bringen, auf den Science City Link von der ETH Zentrum, die Busse der Linie 69 vom Bucheggplatz sowie auf diejenigen der Linie 80 von Altstetten/Höngg einerseits und von Oerlikon/Affoltern andererseits.

Ich frage mich, wie es möglich ist, dass die ETH auf dem Hönggerberg einen massiven Ausbau plant, ohne dass im Mittelpunkt steht, wie die Studentinnen und Studenten auf den Hönggerberg kommen. Warum propagiert die renommierte Hochschule keine innovativen Transportmittel?

Man könnte den Studenten und Mitarbeitenden der ETH, die die Busse bis dort füllen und den Quartierbewohnern den Platz wegnehmen, zum Beispiel nahelegen, das Velo zu nutzen. Der steile Aufstieg hält viele davon ab. Ein Velolift wurde schon propagiert und wieder verworfen. Genauso wie ein Tram vom Bucheggplatz, eine S-Bahn mit Tunnelbahnhof unter der ETH Hönggerberg, eine Metro oder eine Seilbahn zwischen Altstetten und Affoltern.

Alle diese Ideen und Visionen würden die Busse der Linie 80 und die Quartiere Affoltern und Höngg entlasten. Und dann wahrscheinlich den Quartierbewohnern morgens wieder etwas mehr Ellbogenfreiheit im Bus bieten.



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