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23.08.2017 Von: Carole Bolliger

Züriberg

«Ein Fest vom Quartier fürs Quartier»


Die Festwirtschaft war am Samstagmittag noch fast leer. Doch dies änderte sich am Nachmittag. Dann waren die Bänke voll, Familien, Verliebte und Freunde trafen sich. Foto: Carol Bolliger

Das Riesbachfest ist aus dem Riesbacher Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken. Auch dieses Jahr besuchten viele Riesbacherinnen und Riesbacher das grosse Quartierfest.

Obwohl das Festwochenende am Freitagabend etwas harzig startete – es regnete in Strömen, aber alles blieb zum Glück ganz –, konnten die Verantwortlichen um OK-Präsident Urs Egger am Samstag und Sonntag dann doch noch gute Besucherzahlen verzeichnen.
Das Quartierfest Riesbach hat eine lange Tradition. Vor 26 Jahren schlossen sich ein paar Vereine aus dem Quartier zusammen und veranstalteten das erste Riesbachfest. Von der Grösse her hat es sich verändert, auch wurden verschiedene Schauplätze ausprobiert. Doch zwei Sachen sind gleichgeblieben: «Ein Fest vom Quartier fürs Quartier», wie Urs Egger sagte. Und der Anlass findet immer am letzten Wochenende der Schulsommerferien statt.
Nicht nur für die Vereine ist das Fest eine gute Plattform, sich zu zeigen und die Vereinskasse mit verkauftem Kuchen oder Päcklifischen etwas aufzubessern. Auch Private können am Flohmarkt ihre alten, nicht mehr gebrauchten Sachen verkaufen. Dies taten auch die Brüder Laurin und Noé zusammen mit ihrem Freund Leano. Die Buben verkauften Spielsachen, mit denen sie nicht mehr spielen, und stockten so ihr Sackgeld etwas auf.

Beliebter Brunch
Für Recht und Ordnung sorgte die Quartierpolizei, die nicht nur patrouillierte, sondern auch mit einem Stand vertreten war. Polizist Ludwig Kuhn beantwortete alle möglichen Fragen über das Leben als Polizist. Vor allem Jungs interessierten sich für seinen Beruf. Und wer wollte, konnte am iPad einen Test machen und herausfinden, ob er sich als Polizist eignen würde.
Dani Burri schrieb mit seiner Brailleschriftmaschine Namen in Blindenschrift. Burri ist blind und vertrat den Behinderten-Sport Club Zürich, der Kurse für Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung anbietet. Der Samstag lief zwar etwas schleppend an, aber ab dem Nachmittag waren das Festgelände und die Festwirtschaften gut besucht. Auch die verschiedenen Konzerte, die nachmittags und abends im grossen Festzelt zu hören waren, hatten viele Besucher. Das Festwochenende wurde am Sonntag mit einem Brunch – laut OK-Präsident waren über 200 Frauen, Männer und Kinder da – und dem Gottesdienst abgeschlossen. Urs Egger zeigte sich mit dem Anlass zufrieden.



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