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24.08.2017 Von: Annina Just

Küsnachter, Küsnachter Amtlich

Sanierung der SBB-Unterführung kommt an die Urne


Die SBB-Unterführung in Küsnacht soll nach der Sanierung heller, sicherer und behindertengerecht sein. Foto: Annina Just

Der Gemeinderat treibt die Pläne zur Sanierung und Erweiterung der SBBUnterführung voran. Im November stimmt Küsnacht über einen Baukredit von 9 Millionen Franken ab.

Eigentlich hat die Küsnachter Bevölkerung bereits ja gesagt zu einem verbesserten SBB-Zugang. In der Abstimmung über die beiden Zentrums- Vorlagen im vergangen Februar stimmten bei beiden Vorlagen rund 65 Prozent dem Zusatzkredit für die Sanierung und Erweiterung der Bahnhofsunterführung zu. Weil aber diese Teilvorlage an eines der beiden Hauptprojekte – Zentrumsentwicklung oder Parkdeck – geknüpft war, kann sie alleine nicht umgesetzt werden.

Umfrage bestätigt Resultat
Nun hat der Gemeinderat entschieden, dieses Projekt separat an die Urne zu bringen. Dies kündigte er vergangene Woche in einer Medienmitteilung an. Der Entscheid beruhe unter anderem auf der Nachwahlbefragung, welche die Gemeinde Küsnacht vor den Sommerferien durchgeführt hat. Wie der Gemeinderat in seinem Schreiben festhält, war diese ein Erfolg – trotz Kritik bezüglich Datenschutz (Artikel auf Seite 3). Über 2000 Küsnachterinnen und Küsnachter haben daran teilgenommen. «Der Gemeinderat dankt allen, die sich Zeit dafür genommen haben», lässt sich Markus Ernst zitieren. Die Umfrage liefere wichtige Erkenntnisse für die Zukunft, so der Gemeindepräsident. Bezüglich SBB-Unterführung sei das Umfrageresultat klar und bestätige auch, was die Zentrumsabstimmung gezeigt hat: Rund 60 Prozent der Küsnachterinnen und Küsnachter wünschen sich eine Verbesserung des SBB-Zugangs. Deshalb habe der Gemeinderat entschieden, den Ausführungskredit über 9 Millionen Franken für Sanierung und Verbesserung der Perron-Zugänglichkeit mit beidseitigen Rampen und Liften an die Urne zu bringen.

Bau könnte 2019 starten
Die zu erwartenden Kosten betragen rund 9 Millionen Franken. Der Kredit liegt damit deutlich höher als in der Abstimmung vom 12. Februar, als er sich auf 5,2 Millionen Franken belief. Die Gründe dafür erklärt Albi Thrier, Leiter Tiefbau bei der Gemeindeverwaltung, folgendermassen: «Einerseits waren bei beiden Bauprojekten Kosten von 2,8 Millionen Franken für die bergseitig der Gleise liegenden Rampen, Treppe und Lift bereits in den Hauptvorlagen enthalten. Andererseits sind die Kosten tatsächlich etwas höher als bei der ursprünglichen Abstimmung, da es sich nun um eine Einzelbaustelle handelt und zusätzliche Anpassungsarbeiten erforderlich sind.»
Wieso die Gemeinde diese Abstimmung so schnell vorantreibt, liegt an der aufwendigen Koordination mit den SBB. «Die Erweiterung der SBBUnterführung muss wegen der vorübergehenden Sperrung von Gleisen während der Sommerferien weit im Voraus mit der SBB koordiniert werden », so Thrier. Für die ursprünglichen Bauprojekte auf dem Areal Zürichstrasse habe die SBB deshalb frühzeitig ein Zeitfenster reserviert. Falls die Bevölkerung der Vorlage im November zustimmt, könnte der Bau 2019/20 realisiert werden, würde die Abstimmung später angesetzt, müssten neue Zeitfenster nach 2020 ermittelt werden.
Laut Medienmitteilung werde sich der Gemeinderat in den nächsten Wochen mit den weiteren Ergebnissen der Umfrage, insbesondere den langfristigen Bedürfnissen zum Areal Zürichstrasse, befassen. Über allfällige weitere Schritte werde die Bevölkerung im Anschluss informiert. Ausserdem sollen die Umfrageergebnisse veröffentlicht werden.



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