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06.09.2017 Von: Carole Bolliger

Züriberg

Mühlehaldefest: Längster Schal ist fertig gestrickt


Gemütliches Beisammensein mit Familie, Freunden und Nachbarn. Foto: Carole Bolliger

Das diesjährige Mühlehaldefest des Wohnheims Mühlehalde stand unter dem Motto «verstricken, verweben und vernetzen». Die Bewohnenden, Freunde und Nachbarn strickten den längsten Schal von Zürich am Samstag zu Ende.

Das Mühlehaldefest ist nicht nur bei den Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnheims für Blinde und Sehbehinderte beliebt. Es bietet dem Heim jeweils Gelegenheit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren und im Quartier und der Nachbarschaft bekannter zu machen. Viele Nachbarn nahmen die Gelegenheit wahr und nahmen am Fest am vergangenen Samstag teil.
Beim gemütlichen Essen konnten sie sich mit Bewohnenden und Mitarbeitenden unterhalten oder auf einer spannenden Führung durchs Haus das Wohnheim und das Leben im Heim etwas besser kennenlernen. «Toll, dass es solche Organisationen gibt», meinte etwa eine Besucherin. Neben dem gemütlichen, gesellschaftlichen und kulinarischen Teil konnte, wer wollte, sich auch noch handwerklich beteiligen. Und zwar beim Stricken. Die Verantwortlichen der Ateliers und Aktivitäten des Wohnheims hatten die Aktion «der längste Schal von Zürich» ins Leben gerufen (der «Züriberg» berichtete). Neun Monate lang strickten rund 25 Bewohnerinnen und Bewohner der Mühlehalde für den Schal. Aber auch Mitarbeitende, Nachbarn und Freunde konnten sich beteiligen. «Mitmachen kann, wer will», so Severin Liechti, soziokultureller Animator.

Nachbarn machten mit
Mitgemacht haben über 100 Frauen und Männer, und entstanden ist bei diesem vernetzten Projekt ein Schal von fast 160 Meter Länge. Die letzten Zentimeter des Schals wurden am Samstag während des Fests noch gefertigt.
Unter den Strickerinnen waren drei Frauen aus der Nachbarschaft. «Wir haben zwar alle schon lange nicht mehr gestrickt, aber es ist eine gute Sache, die wir gerne unterstützen », erklärte eine stellvertretend. Auch die ehemalige Wohnheim-Mitarbeiterin Doris Surber beteiligte sich am längsten Schal in Zürich. Zuhause strickte sie einen grünen Schal, den sie am Samstag vorbeibrachte und der an den langen, bereits bestehenden Schal angehängt wurde. Severin Liechti und die Heimleiterin Irene Gerzner freuten sich über ein tolles Fest, aber vor allem über das mehr als gelungene Schalprojekt.



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