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06.09.2017 Von: Pia Meier

Zürich Nord, Zürich 2, Zürich West, Züriberg

Stadtratswahlen: Bürgerliche Kandidaten treten gemeinsam auf


Michael Baumer (FDP), Susanne Brunner (SVP), Filippo Leutenegger (FDP), Markus Hungerbühler (CVP) und Roger Bartholdi (SVP) (v.l.) Foto: pm.

Unter dem Motto «Zukunft gestalten statt bevormunden und verwalten» tritt das überparteiliche Komitee «Top5 in den Stadtrat» auf. Es setzt sich für die Wahl von Filippo Leutenegger (FDP), Michael Baumer (FDP), Susanne Brunner (SVP), Roger Bartholdi (SVP) und Markus Hungerbühler (CVP) ein.

Stadtrat Filippo Leutenegger (FDP) fordert wie Andreas Hauri (GLP) Stadtpräsidentin Corine Mauch heraus. «Ich will gemeinsam mit dem Top5-Team die Verwaltungspolitik des alten Stadtrats beenden und endlich mehr Innovation für Zürich anstossen», hielt Leutenegger anlässlich einer Medienkonferenz fest. Er forderte zudem, dass die Zusammenarbeit mit dem Kanton verbessert und eine Steuersenkung in Betracht gezogen wird.

Wie wichtig eine Wende in der Gewerbe- und Wirtschaftspolitik sei, betonte Susanne Brunner (SVP). Die rot-grüne Bevormundungs- und Verbotspolitik führe dazu, dass das Gewerbe in der Stadt ersticke und die Stadt zu einer leblosen Schlafstadt verkomme. Sie wies im Speziellen auf die Passantenstopper hin, die die Gewerbler auf dem Trottoir vor ihrem Geschäft aufstellen. Dafür sind in einem mehrseitigen Merkblatt Vorgaben enthalten.

«Wir müssen den Mittelstand entlasten und für die Umsetzung der Steuervorlage 2017 Reserven bilden», betonte Michael Baumer (FDP). Er setze sich in Anbetracht des Bevölkerungswachstums dafür ein, in die Infrastruktur zu investieren. Weiter soll höher und dichter gebaut werden können und bestehende Quartierzentren weiterentwickelt werden. Auch sollen Prozesse in der Verwaltung effizienter werden.
Markus Hungerbühler (CVP) ging auf das Thema Sicherheit ein. «In Zürich soll man sich sicher fühlen. Deshalb sind besetzte Häuser, unbewilligte Demonstrationen und Saubannerzüge fehl am Platz.» Er setze sich dafür ein, dass für alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt die gleichen Rechte gelten. Eines seiner weiteren Ziele ist die Weiterentwicklung des Hochschulquartiers.

«Die Finanzpolitik, ‹Lebe heute, was kümmern mich die Schulden von morgen›, des rot-grün dominierten Stadtrats ist unverantwortlich», hielt Roger Bartholdi (SVP) fest. «Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen. Und die werden von der Bevölkerung und nicht vom Stadtrat berappt.» Bartholdi forderte, dass die strukturellen Finanzprobleme gelöst werden.

Das überparteiliche Komitee Top5 wird vom Forum Zürich, der Vereinigung aller führenden Wirtschaftsverbände in Zürich, unterstützt.

«Gute Chancen»
Nicole Barandun, Co-Präsidium überparteiliches Komitee «Top5 in den Stadtrat», und Severin Pflüger, Präsident FDP Stadt Zürich, betonten, dass die Chancen auf einen bürgerlichen Stadtrat gut seien. «Zum ersten Mal seit vielen Jahren besteht eine gute, stabile und glaubwürdige Zusammenarbeit zwischen den bürgerlichen Parteien.» Man habe ein Sechs-Punkte-Programm ausgearbeitet, das als Grundlage der bürgerlichen Zusammenarbeit sowie für das Top5-Team diene.

 



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