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07.09.2017 Von: Fabio Lüdi

Küsnachter, Küsnachter Amtlich

Wer schwitzte, schwamm: Badisaison geglückt


Das Kusenbad in Küsnacht konnte eine gute Saison verbuchen. Foto: Archiv

Der heisse Sommer lockte viele Besucher in die Badis der Region. Die Betreiber ziehen eine positive Bilanz.

Der diesjährige Hitzesommer brachte mit seinen Temperaturen wohl so manch einen um den Schlaf. Nicht so die Badibetreiber: Für die Badeanstalten der Region war der drittheisseste Sommer seit Messbeginn ein Segen. Die Hitze lockte die Menschen in Scharen ans kühle Nass und bescherte den Badis solide Besucherzahlen. Für Andreas Tanner, Leiter Liegenschaften der Gemeinde Küsnacht, war es denn auch der «voraussichtlich beste Badisommer nach 2013». Die diesjährigen Besucherzahlen der beiden Küsnachter Bäder Kusen- und Strandbad liegen nur knapp hinter den damaligen Zahlen und gut über jenen der Vorjahressaison.

68 000 Badibesucher
Dieses Jahr pilgerten fast 68 000 Besucher in die beiden Küsnachter Badis, das sind etwa zehn Prozent mehr als in der letzten Saison. Und die Badizeit ist noch nicht ganz vorbei: Das Kusen- und das Strandbad haben noch bis zum 10. beziehungsweise 17. September geöffnet. «Der Kiosk im Kusenbad öffnet aber nochmals ab dem 14. September für etwa einen Monat», weiss Tanner. Badibetrieb herrsche in dieser Zeit allerdings nicht mehr, und spätestens am 29. Oktober schliesst auch der Kioskbetrieb im Kusenbad endgültig für dieses Jahr.
Die Badeanstalten der umliegenden Gemeinden freuen sich ebenfalls über den diesjährigen Sommer: Das Bad Juch in Zumikon etwa konnte mit gut 65 000 Besuchern ebenfalls einen Anstieg von mindestens zehn Prozent zum Vorjahr verzeichnen. «Gezählt werden aber nur zahlende Gäste», informiert Rico Graf, Betriebsleiter der Badi, «Kinder unter sechs Jahren kommen gratis rein.» Die eigentliche Besucherzahl dürfte darum noch etwas höher liegen.

Offenes Saisonende
Wie lange das Bad Juch noch offenbleibt, hängt vom Wetter ab. Das Freibad wird noch bis zum 17. September geheizt werden, danach kann normalerweise noch etwa drei Tage im Becken geschwommen werden, bevor das Wasser zu kalt wird. «Aber wenn es draussen plötzlich wieder 20 Grad warm wird, ist die Badi doch noch eine Woche offen», so Graf.
Der Besucherandrang im Schwimmbad Fohrbach in Zollikon bewegte sich mit etwa 100 000 Besuchern auf gewohnt hohem Niveau. «Der Vorteil im Schwimmbad Fohrbach ist, dass wir bei schlechtem Wetter ein Hallenbad mit mehreren Becken anbieten können», sagt der Leiter Bade- und Sportanalgen in Zollikon, Jürgen Richter.

Guter Mai, schöner Juni
Das Seebad Zollikon konnte zudem gut 5000 Wasserbegeisterte mehr anlocken als noch im Jahr zuvor. «Damals waren die Monate Mai und Juni eher verregnet», so Richter. Dies sei dieses Jahr nicht der Fall gewesen. Die Saison endet in beiden Bädern am 17. September, bei gutem Wetter wird das 50-Meter-Freibadbecken im Schwimmbad Fohrbach noch längere Zeit offenbleiben.
Für die Bäder in Erlenbach und Herrliberg liegen keine Besucherzahlen vor. Zumindest in Erlenbach wird mit der Erhebung erst nächstes Jahr begonnen, die Badisaison endet hier am 16. September. Die Badi Steinrad in Herrliberg ist ein für Anwohnerinnen und Anwohner frei zugängliches Seeufer, das keine Gästezahlen erhebt. Dafür gibt es auch keine Schliesszeiten. Sollte sich der Sommer nochmals unerwartet zurückmelden, wissen also wenigstens die Herrlibergerinnen und Herrliberger, wo sie sich abkühlen können.



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