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13.09.2017 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Mehrheit des Gemeinderats will autofreies Zentrum Oerlikon


Rund um den Sternen Oerlikon soll es weniger Verkehr geben. Dies fordert die Mehrheit des Gemeinderats. Foto: kst.

Die Gemeinderäte der Grünen, GLP, SP und AL wollen weniger Verkehr beim Sternen Oerlikon. Örtliche Gewerbevereine und die FDP wehrten sich. Vergebens: Die Mehrheit des Gemeinderats stimmte dem Postulat zu.

Für die vier Parteien GLP, Grüne, SP und AL gibt es rund um den Sternen Oerlikon zu viel Individualverkehr. Deshalb forderten sie den Stadtrat in einem Postulat auf, zu prüfen, wie die Strassenabschnitte Tramstrasse 1 bis 4 und die Schaffhauserstrasse 340 bis 345 vom Durchgangsverkehr befreit werden können und wie dieser Abschnitt gleichzeitig für die Bevölkerung und für das Gewerbe aufgewertet werden könnte. Sie begründen dies damit, dass das Gebiet nördlich des Sternen Oerlikon wegen der nahezu zusammenhängenden Fussgängerzonen eine hohe Aufenthaltsqualität geniesse.

Südlich existiere aber eine Schneise, die eine Durchfahrtsachse für den Autoverkehr sei. Dies, obwohl eine direkte und schnelle Verkehrsführung ab der Kreuzung Dörfli-/Tramstrasse via Dörfli-/Regensbergstrasse in die Schaffhauserstrasse möglich wäre. Mit dieser neuen Verkehrsführung könnte der Autoverkehr beschleunigt und eine höhere Aufenthaltsqualität beim Sternen Oerlikon und Umgebung erreicht werden. Davon würden Bevölkerung und Gewerbe profitieren.
Das lokale Gewerbe will von dieser Verkehrsberuhigung nichts wissen. «Die vier Parteien wollen mit ihrem Vorschlag das Zentrum von Oerlikon verkehrstechnisch isolieren», so die Gewerbevereine Oerlikon und Seebach. Diese schade dem örtlichen Gewerbe. Da die heute zweispurige Dörflistrasse auf eine Spur verengt werden müsste, befürchten die Opponenten zudem mehr Stau. Die FDP 11 sammelte deshalb Unterschriften gegen dieses Vorhaben und überreichte diese Stadtrat Filippo Leutenegger («Zürich Nord» berichtete).

Vergebens, die Mehrheit des Gemeinderats sah nur Vorteile und überwies vergangene Woche das Postulat an den Stadtrat. Dieser hat nun zwei Jahre Zeit, dem Gemeinderat eine entsprechende Weisung vorzulegen.



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