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11.10.2017 Von: Lorenz Steinmann

Zürich Nord

Frühestens Ende Oktober soll das «Kumo6» endlich offen sein


Jetzt ist der Innenausbau dran, damit das «Kumo6» bald eröffnen kann. Foto: ls.

Seit Kurzem steht auf dem Bucheggplatz ein knallroter Container. Frühestens Ende Oktober soll hier der Take-away «Kumo6» öffnen. Lena Stauffer erklärt gegenüber «Zürich Nord», warum es zu Verzögerungen kam.

«MGLU 490687 8» hiess der Seefrachtcontainer in seinem ersten Leben, bevor er zum Take-away umfunktioniert wurde. Jetzt hat das weit gereiste, nun knallrot überspritzte Ding auf dem Bucheggplatz eine definitive Bleibe gefunden. Unter dem Namen «Kumo6» soll hier frühestens Ende Oktober ein neues Gastroangebot den nicht eben wirtlichen Verkehrsknotenpunkt aufwerten. Hinter dem Projekt stehen die drei jungen Frauen Lena Stauffer, Manuela Cagienard und Ronja Sakata.

Positive Reaktionen
Die Idee eines Gastroangebots an diesem Ort stiess im Quartier auf positive Reaktionen; der Quartierverein steht hinter dem Projekt, und auch die Stadt Zürich tat viel, damit der Traum von Stauffer, Cagienard und Sakata Wirklichkeit wurde. So erstaunt es nicht, dass die Anschubfinanzierung via Crowdfunding erfolgreich verlief. Trotzdem gab es Verzögerungen. Lena Stauffer gegenüber «Zürich Nord»: «Diverse Auflagen im Bauentscheid mussten wir erfüllen und darum viele Pläne über den Haufen werfen.» Zudem sei ein Seefrachtcontainer in seinen Möglichkeiten eher eingeschränkt, «Fluchtwege, Heizung, Vorschriften zum Innenausbau müssen eingehalten werden», so Stauffer. Aus Kostengründen habe man sich entschieden, vieles, wie etwa den Innenausbau, selber zu machen. «Das Crowdfunding-Geld ist nur ein Teil des Geldes, das wir für den Bau, die Ausstattung, alle Bewilligungen, Gebühren, Versicherungen, erste Bestellungen für Ess- und Trinkwaren und nicht zuletzt unsere Löhne ab der Eröffnung brauchen», erklärt Stauffer. Die drei Frauen hoffen, dass auf Ende Oktober die Betriebsbewilligung da sein wird. Dann wird das «Kumo6» – rund vier Jahre nach der ersten Projektskizze – endlich eröffnet.

Montag bis Freitag, 7 bis 19 Uhr
Was darf die Kundschaft denn erwarten? «Wir bieten Kaffee, Birchermüesli, Sandwiches und ein warmes, japanisch inspiriertes Mittagsmenü mit Reis und japanische Teigtaschen. Aber auch verschiedene Kuchen und ein kühles Bier werden nicht fehlen», erklärt Stauffer. Das Angebot werde sich ganz kundenorientiert noch weiterentwickeln. Geplant ist eine Öffnungszeit von Montag bis Freitag, von 7 bis 19 Uhr. Übrigens: Der Name «Kumo» ist dem Japanischen entnommen und heisst übersetzt «Spinne». Als Spinne wird umgangssprachlich die Fussgängerpasserelle auf dem Bucheggplatz genannt.



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