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01.11.2017 Von: Karin Steiner

Zürich Nord

Behörden besuchen die Stadtpolizei


Benno Schüpfer, Kreischef 11 (im blauen Pullover), begrüsst die Gäste. Rechts Rolf Raymann, stellvertretender Chef der Regionalwache. Fotos: kst.

Der traditionelle Behördenapéro des Quartiervereins Oerlikon fand dieses Jahr in der Regionalwache Oerlikon statt. Im Rahmen einer Führung erfuhren die Gäste einiges über die Organisation und den laufenden Betrieb der Stadtpolizei.

Die Regionalwache befindet sich im prächtigen, denkmalgeschützten ehemaligen Gemeindehaus von Oerlikon. Sie ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt und ist zuständig für die Quartiere Oerlikon, Seebach, Affoltern, den gesamten Kreis 12 und seit Februar 2016 auch für Unterstrass. Zahlreiche Behördenmitglieder, darunter auch Stadtrat Filippo Leutenegger, waren der Einladung des Quartiervereins Oerlikon gefolgt und erfuhren an einer spannenden Führung einiges über den laufenden Betrieb auf der Wache.

«83 Polizistinnen und Polizisten sind im Schichtbetrieb auf der Wache im Einsatz, 50 bis 75 Prozent davon sind im Quartier unterwegs», erzählte Benno Schüpfer, Kreischef 11. Im Erdgeschoss des Gebäudes befinden sich zahlreiche Büros. Die Aufgaben der Polizisten bestehen zu einem grossen Teil aus Schreibarbeit. Daneben gibt es Zimmer für Vernehmungen und drei Arrestzellen. «Die Klienten befinden sich aber nur kurze Zeit in Polizeihaft», erklärte Rolf Raymann, stellvertretender Chef der Regionalwache. «Danach werden sie an andere Abteilungen überwiesen.»
Beim Eingang des Gebäudes befindet sich ein offener Kundenbereich mit einem Schalter, wo die Leute mit ihren Anliegen empfangen werden. «Dieser Bereich ist ungeschützt. Es steht jedoch ein Konzept für einen geschützten Schalterbereich. Es braucht allerdings noch eine Weisung des Stadtrats», sagte Rolf Raymann.

25 Prozent Frauen
Bei Vorkommnissen, an denen Frauen beteiligt sind, wie zum Beispiel häuslicher Gewalt, sei es wichtig, dass Polizistinnen im Einsatz seien. «Es ist erklärtes Ziel des Stadtrats, dass der Anteil der Polizistinnen auf mindestens 25 Prozent gesteigert wird.»

Im Anschluss an die Führung im Gebäude konnte ein Polizeifahrzeug besichtigt werden. Der VW T5 verfügt über eine eingebaute, geschützte Zelle, Räume für das gesamte Material und viel Technik. Die Flotte der Regionalwache Oerlikon besteht aus vier solcher Fahrzeuge (eines davon ist ein Ersatzwagen), einem Kastenwagen und einem Mannschaftsauto. Im Fall eines grösseren Einsatzes werden weitere Polizeiautos aus anderen Teilen der Stadt gerufen.

Zum Schluss präsentierte Benno Schüpfer noch einige Zahlen. Das Kommissariat Oerlikon ist mit 110 Mitarbeitenden für 135 453 Menschen zuständig, das sind 34,5 Prozent der Stadtbevölkerung. Bei einem Grossteil der Polizeieinsätze geht es um illegale Partys, Lärmbelästigung, übermässigen Alkoholkonsum, Littering oder Verkehrsdelikte. Mit rund 400 Grossveranstaltungen pro Jahr ist Oerlikon ein Zentrum, wo viele Menschen zusammenkommen.



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