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08.11.2017 Von: Kerstin Lenz

Züriberg

Witiker und Hottinger Kinder treten auf


Singen, spielen, tanzen: 87 Kinder aus Witikon und Hottingen bereiten sich auf ihre grossen Auftritte ab 19. November vor. Foto: zvg

«Immanuel, Immanuel» heisst das tierische Weihnachtsmärchen in Afrika, welches von Kindern aus Witikon und Hottingen aufgeführt wird.

Das kleine Warzenschwein Ngiri hat ein Zettel gefunden, der sehr nach Mensch riecht. Zum Glück kann die Brillenschlange Nirwani lesen… Nun herrscht Aufruhr unter den Tieren: Wer ist der wahre Immanuel? Ein Elefant, ein Zebra, ein Affe oder eine Giraffe? Nun wetteifert jede Tiergruppe um den «Herrscher aller Tiere». Bis zur endgültigen Klärung beschliessen die Tiere, die Geburt jedes Kindes zu feiern – denn jedes von ihnen ist ein kleines Wunder.

Nur alle zwei Jahre
Eine wirklich adventliche Geschichte aus der afrikanischen Savanne führen 87 Kinder zwischen drei und zwölf Jahren des Seelsorgeraums der Pfarreien St. Anton (Hottingen) und Maria Krönung (Witikon) auf. Unter den «Grossen» sind die Witiker Mädchen Laura (12) und Ella (12), Affengrossmutter und Elefantenmutter: «Wir schauen nach den Kleinen, die unsere Tierkinder sind», so Laura, die zehn kleine Äffchen betreut. «Das ist vor allem hinter der Bühne, wenn wir warten müssen, gar nicht einfach», ergänzt Ella, die rund 15 kleinere Elefantenkinder unter ihren Fittichen hat. Charlotte, 8 Jahre, ist schon zum dritten Mal bei einem der Kindermusicals dabei: «Diesmal singe ich sogar ein Solo zusammen mit meinem Klassenkollegen Tobias», erzählt sie. «Das Singen und Tanzen macht viel Spass, aber manchmal sind die Proben sehr lang.» Alle zwei Jahre studiert Vivien Siemes, die Chorleiterin, mit ihren Chorkindern ein grösseres Musical ein und hat jedes Mal wieder Freude an der Arbeit: «Hier herrscht ein gutes Miteinander und viel Hilfsbereitschaft – nicht nur unter den Kindern. Auch die Eltern sind stark eingebunden. » Eltern nähen die Kostüme, die in diesem Jahr besonders aufwendig sind. Andere stehen als Musiker und Musikerinnen mit auf der Bühne. Auch für das Bühnenbild zeichneten Eltern verantwortlich. Die modernen Songs von «Immanuel, Immanuel» sind jeder Tiergruppe wie auf den Leib geschrieben, passen zur Art des Tieres und sind inspiriert von afrikanischen Rhythmen. Klar, dass jede Tiergruppe auch ihre Eigenheit in den Tänzen ausdrückt. Und das Titellied «Immanuel, Immanuel» hat wirklich Ohrwurmqualität. Drei Aufführungen des Savannen-Musicals stehen in den nächsten Wochen an. Wer dabei sein möchte, sollte sich schnell Karten in den Sekretariaten der Pfarreien oder im GZ Witikon besorgen. Denn meist sind die Aufführungen sehr schnell ausgebucht.



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