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22.11.2017 Von: Béatrice Christen

Züriberg

Witikon schaut zurück – und auch voraus


Das Postauto verkehrte zweimal täglich auf der Strecke Zürich–Maur in den Jahren 1921 bis 1931. Foto: Museen Maur, Archiv Ortsgeschichte/zvg.

Witikon bekommt als letztes Stadtquartier eine direkte Buslinie zum HB. Aus diesem Anlass hat der Verein Meyerhofscheune die Ausstellung «Witikon und der öffentliche Verkehr» konzipiert. Sie ist aber nicht in der Scheune, sondern im Gemeinschaftszentrum Witikon zu sehen.

Die Ausstellung vermittelt einen Blick in die Vergangenheit. Auf Bildtafeln werden die verschiedenen Stationen des öffentlichen Verkehrs bis zur Einweihung der Buslinie anschaulich präsentiert. Den Auftakt macht die von Pferden gezogene Postkutsche, welche im Jahr 1873 Fahrgäste von Maur über Ebmatingen und Witikon bis nach Zürich brachte. Das beweist, dass die Stadt Zürich anno dazumal durch den öffentlichen Verkehr – allerdings mit Pferdestärken – abgedeckt wurde. Übrigens: Die historische Postkutsche ist inzwischen Eigentum der Zunft und jedes Jahr am Sechseläuten präsent. Seit dem Einsatz der Postkutsche hat sich in Bezug auf die Erreichbarkeit des Quartiers Witikon einiges ereignet. In den letzten dreissig Jahren setzte sich der Quartierverein für eine Verbindung des öffentlichen Verkehrs in die Innenstadt ein.

Am 10. Dezember ist es so weit
Politische Vorstösse und lange Diskussionen mit Exponenten der VBZ und Vertretern des Quartiers bilden die Grundlage zur Buslinie, die am Sonntag, 10. Dezember, ihren Betrieb aufnehmen wird und über den Klusplatz zum Hauptbahnhof bis nach Altstetten führt. Hierzu ist auch ein grosses Fest geplant.
Am gleichen Tag wird die Ausstellung «Witikon und der öffentliche Verkehr» im Gemeinschaftszentrum eröffnet. Die Quartierbevölkerung und Gäste sind nach der Eröffnung – diese findet um 14 Uhr statt – zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Der Verein Meyerhofscheune
Der Verein Meyerhofscheune wurde im Jahr 2016 gegründet. Und zwar noch bevor die Stadt Zürich den Umbau und die Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Scheune bewilligt hatte. Inzwischen sind die Bauarbeiten in Vorbereitung und wenn alles gut läuft, kann die Bevölkerung von Witikon «d Schüür», wie das Gebäude im Quartier inzwischen genannt wird, nächstes Jahr einweihen. Die Meyerhofscheune soll zu einem Ort für kulturelle Veranstaltungen werden. Gleichzeitig werden darin dem Publikum Ausstellungsstücke mit Bezug zum Quartier präsentiert. Wer etwas dazu beitragen möchte, sollte sich beim Präsidenten des Vereins – Heinz Weyermann – oder beim Quartierverein melden.

Hinter den Kulissen
Der Verein Meyerhofscheune ist nach wie vor hinter den Kulissen tätig. Präsident des Trägervereins ist Heinz Weyermann. Gemeinsam mit Max Schultheiss, dem Kurator des Vereins, kümmert er sich um die Organisation und Realisation einer Ausstellung. Diese kann aus verständlichen Gründen nicht in der renovationsbedürftigen Meyerhofscheune durchgeführt werden. Doch da das Gemeinschaftszentrum später ebenfalls zu den Nutzern der «Schüür» gehören wird, hat der Verein das Gastrecht für seine erste Ausstellung erhalten. Das Motto heisst – in Anlehnung an die Eröffnung der neuen Buslinie – «Witikon und der öffentliche Verkehr».



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