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06.12.2017 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Die Lokomotive Krokodil soll Anfang Februar nach Zürich kommen

Schon seit Langem ist geplant, die Loki Krokodil, hergestellt von der Maschinenfabrik Oerlikon MFO nach Hause zu holen. Der Standort bei Price Waterhouse Coopers ist bewilligt, doch noch fehlen 120 000 Franken.

Die Krokodil-Lokomotive des Typs Ce 6/8 II, Nr. 14 270 war im Mai von Erstfeld nach Biel transportiert worden («Zürich Nord» berichtete). Dort wurde die Loki umfassend saniert. Nun sieht das ehemals rostige Gefährt aus wie neu. Am 19. Dezember erfolgt die Abnahme der Loki in Biel. Vom 2. bis 5. Februar 2018 soll sie nach Zürich überführt werden, wo sie gratis auf dem Abstellgleis der Firma Bombardier in Seebach platziert werden kann. Und irgendwann im 2018 ist das Eröffnungsfest vor Price Waterhouse Coopers (PWC) an der  Birch-/Binzmühlestrasse geplant. Die Baubewilligung liegt seit März 2017 vor. Dass die Lokomotive dort witterungs- und vandalensicher in einer Art Käfig platziert wird, ist die Vorgabe von SBB Historics. Architektur und Ausstattung des Orts nehmen Bezug auf die Gotthardbahn. Ab 2019 ist der Betrieb mit Ausbildung, Führungen und geselligen Anlässen vorgesehen.

Finanzierung hapert
Die Idee, die Loki nach Oerlikon zu holen, geht auf Thorsten Kuennemann, den heutigen Direktor des Technoramas und Mitgründer des Vereins Industriegeschichten Oerlikon, zurück. Sein Ziel war es bereits im Jahr 2005, die Gotthard-Loki an ihren Geburtsort zurückzubringen.

Ein Problem bis heute ist die Finanzierung. Das gesamte Projekt kostet 1 620 000 Franken. Bereits bezahlt beziehungsweise zugesichert sind bis heute aber nicht ganz so viel. Es fehlen 120 000 Franken. In der Gesamtrechnung sind auch 400 000 Franken für den Unterhalt für die nächsten 40 Jahre reserviert, das heisst 10 000 Franken pro Jahr. So lange soll auch der noch nicht unterzeichnete Baurechtsvertrag laufen.

Bis Ende Jahr soll die Finanzierung gesichert sein, denn gegenüber den privaten Geldgebern, die Beiträge bereits zugesichert haben, soll der Finanzierungsnachweis erbracht werden, wie anlässlich eines Infoanlasses des Vereins Industriegeschichten Oerlikon festgehalten wurde. Auch seien Realleistungen zugesagt worden, welche eine Vorplanung benötigen. Zusätzliches Geld sei nötig für einen attraktiven Betrieb wie die Ausstattung des Standorts, umfassende und stets aktuelle Informationen auf dem Touchscreen, Durchführung eigener und Unterstützung von Veranstaltungen Dritter. «So lange die Finanzierung nicht gesichert ist, macht die Überführung der Loki nach Seebach keinen Sinn», hielt Projektleiter Hansruedi Diggelmann anlässlich des Infoanlasses fest. www.krokodil-oerlikon.ch



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