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13.12.2017 Von: Christina Brändli

Züriberg

«Im August starteten die Vorbereitungen»


Bringt mehr weihnachtliches Ambiente ins Quartier: Die Idee des Adventskalenders hatte Isabel Tarancón Bühler.

Bis Weihnachten erstrahlt heuer jeden Abend ein neues von 24 Adventsfenstern an der Klosbach-, Carmen und Rütistrasse. Den alten Brauch aufleben lassen hat Isabel Tarancón Bühler.

Als Isabel Tarancón die Idee hatte, in ihrer Strasse ein Adventsfenster ins Leben zu rufen, wusste sie nicht, wie begeistert ihr Vorschlag aufgenommen werden würde. Die Mutter von drei Kindern im Alter zwischen drei und acht Jahren wurde von ihrer Schwägerin inspiriert. «Das erste Mal daran gedacht, selbst ein Adventsfenster zu organisieren, habe ich im letzten Jahr. Leider war damals die Zeit zu knapp, noch 23 andere Teilnehmer zu mobilisieren. Daher vertagte ich die Realisierung auf dieses Jahr», erzählt Tarancón.

Eine Art Scherenschnitt
Ihre Anregung stiess auf grosses Interesse. Obwohl nicht jeder wusste, was man unter einem Adventsfenster versteht. «Die klassischen Adventsfenster bestehen aus schwarzem Papier, aus dem, ein wenig wie bei einem Scherenschnitt, weihnachtliche Motive ausgeschnitten und mit buntem Transparentpapier hinterlegt werden» erklärt Tarancón. Vom 1. bis zum 24. Dezember wird dann jeden Abend ein weiteres Bild beleuchtet. «Einige unserer Teilnehmer haben bereits ihre Nummer am Fenster, so sieht man schon jetzt, wo das nächste Kunstwerk bewundert werden kann.»
«Als ich nach den Sommerferien begann, andere Familien anzusprechen, amüsierte sich der eine oder andere schon etwas, dass ich Ende August bereits an Weihnachten dachte », schmunzelt sie. Dennoch hat sie nur wenig Absagen erhalten.
«Mit ein Grund, weshalb ich meinen Fokus auf Familien gelegt habe, ist der Gedanke, dass die Kinder bei der Gestaltung mitarbeiten und anschliessend die ganze Familie den Adventsfenstern entlangspazieren kann», sagt die junge Mutter weiter. Sie selbst hat mit ihren beiden älteren Kindern zirka acht Stunden an ihrem Fenster gearbeitet: «Sie konnten es kaum erwarten, bis wir unser Werk aufhängen konnten.»
Die ersten Fenster sind nun beleuchtet und das Ergebnis begeistert: «Mit wie viel Liebe zum Detail die Fenster gestaltet wurden, hat mich total umgehauen», schwärmt Isabel Tarancón strahlend. «Natürlich dürfen sich nächstes Jahr weitere Familien, auch kinderlose, melden. Geplant ist, dass daraus eine Tradition entsteht. Ob die Teilnehmenden jedes Jahr ein neues Fenster machen, ist jedem selbst überlassen.»
Wer dem hektischen Weihnachtstrubel für einen Moment entfliehen möchte, findet zwischen Klosbach-, Carmen- und Rütistrasse den perfekten Ort, um ein wenig zur Ruhe zu kommen.



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