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13.12.2017 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Verbotstafeln bei Agroscope bleiben bestehen


Die Verbotstafeln können gemäss Agroscope wegen der vielen Lastwagenfahrten nicht entfernt werden. Foto: pm.

Die Verbotstafel zum Gelände der Agroscope Reckenholz in Affoltern ist schon seit Jahren ein Thema. Der Wunsch der Bevölkerung, dass das Gelände öffentlich zugänglich wird, wird vom Bundesbetrieb aber nicht erfüllt.

Viele Quartierbewohner, aber auch Spaziergänger im Gebiet der Katzenseen und am Katzenbach kommen immer wieder zu Fuss oder mit dem Fahrrad beim Weiler Reckenholz oder beim Katzenbach vorbei. Es ist dort recht ländlich und viele Menschen halten sich gerne in der Gegend auf, nicht nur an schönen Tagen. Einen Makel hat es aber, bei beiden Zugängen zur Agroscope Reckenholz hat es eine Verbotstafel.

Schon bei den Workshops Landschaftsentwicklungskonzept Hönggerberg-Affoltern im Jahr 2006, an welchen neben Affoltemern auch Seebacher beteiligt waren, wurden diese Verbotstafeln thematisiert. Der Wunsch wurde geäussert, dass das Gelände der Agroscope Reckenholz, welches sich mitten in einem Naherholungsgebiet befindet, öffentlich durchgequert werden kann. Damals sah es nach einer Gesprächsbereitschaft des Bundesbetriebs aus. Geschehen ist aber in der Zwischenzeit nichts. Die Verbotstafeln stehen nach wie vor.

Lastwagenfahrten
Kürzlich wurde von engagierten Quartierbewohnern erneut eine entsprechende Anfrage an die Agroscope Reckenholz gerichtet. Die Antwort lautete wie folgt: «Da wir auf dem Gelände der Forschungsanstalt Reckenholz Werkverkehr haben, das heisst nicht nur landwirtschaftlichen Verkehr, sondern auch viele Lastwagentransporte, können wir die Verbotsschilder nicht entfernen. Dem zuständigen Bundesamt für Bauen und Logistik BBL ist es als Grundeigentümerin wichtig, dass wir diese Kennzeichnung wegen des Haftungsausschlusses beibehalten.» Und weiter: «Die offizielle Veloroute geht direkt an unserem Areal vorbei, sodass die Verbindung Richtung Katzensee und dem Katzenbach entlang offen ist.» Man habe auch immer darauf verzichtet, Velofahrer oder Fussgänger wegzuweisen, die auf dem Gelände seien. «Wir sind uns bewusst, dass wir uns in einem Naherholungsgebiet befinden», so Agroscope. «Bis anhin hat dieses nachbarschaftliche Nebeneinander gut funktioniert und wird seitens Agroscope so weitergeführt.»

Dass niemand weggewiesen wird, ist richtig, denn einige Leute gehen regelmässig durchs Gelände. Die Vermutung, dass die Verbotstafeln einen Zusammenhang mit der sogenannten «protected site» haben, wo zu Forschungszwecken gentechnische Freilandversuche durchgeführt werden, ist nicht richtig. Die Verbotstafeln bestehen schon viel länger als die «protected site». Auf dem Weg vor diesem eingezäunten Gelände kann man im Übrigen problemlos durchgehen.



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