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20.12.2017 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Überbauung Obsthalde ist ausgesteckt


Nun ist es so weit: Der Hang bei der Wehntaler-/Obsthaldenstrasse soll überbaut werden. Foto: pm.

Die Obsthalde in Affoltern wird überbaut. Das Projekt mit 140 Wohnungen, Kinderbetreuungseinrichtungen und Gewerberäumen wird diese Woche ausgesteckt. Bauherren sind die Siedlungsgenossenschaft Eigengrund und Bruno Trutmann. Der Baubeginn ist für 2019 vorgesehen.

Es ist schon seit längerem bekannt, dass der Hang bei der Glaubten-Kreuzung überbaut wird. Diskussionen im Quartier und vor allem bei den Anwohnern gab es vor allem wegen der Höhe der Bauten. Die Siedlungsgenossenschaft Eigengrund führte deshalb in diesem Jahr zusammen mit dem Quartierverein Affoltern eine Informationsveranstaltung für die Anwohner durch. Nun ist es so weit. Diese Woche wurde das Projekt ausgesteckt.

Wohnungen und Gewerbe
Die Siedlungsgenossenschaft Eigengrund plant auf dem Areal Obsthaldenstrasse eine Neuüberbauung mit 140 Wohnungen plus 15 separat zumietbaren Zimmern, Kinderbetreuungseinrichtungen, einem öffentlichen Café sowie Gewerbeflächen und Ateliers. Das Wohnungsspektrum umfasst 11/2- bis 51/2-Zimmer-Wohnungen. «Es sollen Wohnungen für alle sein», hält die Siedlungsgenossenschaft fest. 30 Prozent der Wohnungen werden subventioniert. Dies im Sinne der deutlichen Annahme des wohnpolitischen Grundsatzartikels in der Zürcher Gemeindeordnung in der Volksabstimmung vom 27. November 2011. Damals sprachen sich die Zürcherinnen und Zürcher klar dafür aus, dass der Anteil der gemeinnützigen Wohnungen in der Stadt bis ins Jahr 2050 einen Drittel der Mietwohnungen betragen soll.
Die neuen Gebäude werden quer zum Hang erstellt. Allgemein haben die Gebäude fünf Geschosse, der hinterste Teil des hinteren Gebäudes am Hang hat aus Rücksicht auf die Nachbarn vier Geschosse. Die Realisierung des Bauvorhabens erfolgt im Minergie-P-Eco-Standard.

Den Architekturwettbewerb haben Schneider Studer Primas Architekten in Zürich gewonnen. Auffallend am Projekt ist der grosse Aussenraum zwischen den zwei gestaffelten, dem Hangverlauf folgenden Gebäudeteilen. Im südlichen Teil des Areals in Richtung Wannenholzstrasse werden zudem Mietgärten für die Bewohner angeboten. Am Ende der Obsthaldenstrasse ist ein Quartierplatz geplant, der für die Siedlung ein Zentrum sein soll.

Die Erschliessung der neuen Siedlung erfolgt über die Obsthaldenstrasse, jene für das Gewerbe über die Wehntalerstrasse. Die Obsthaldenstrasse westlich der Glaubten-strasse wird deshalb ab Ende Februar vom Tiefbauamt der Stadt Zürich ausgebaut. Das Areal mit den Pflaumenbäumen bei der Haltestelle Glaubtenstrasse stadteinwärts bleibt bestehen.

Laden und Tankstelle
Bruno Trutmann plant gleichzeitig wie die Siedlungsgenossenschaft Eigengrund eine Überbauung an der Wehntalerstrasse mit 37 Wohnungen sowie Gewerbeflächen. Dort sind neben den Wohnungen unter anderem ein Lebensmittelverteiler und eine Arztpraxis vorgesehen. Die bestehende Tankstelle bleibt erhalten. Generalunternehmer ist C. Vanoli.
Die Erstellung der Gebäude ist ab 2019 geplant. Der Bezug soll im Jahr 2022 erfolgen.



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