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31.01.2018 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Polizei zieht aus dem Zentrum Oerlikon weg ins «Airgate»


Was mit den heutigen Flächen der Regionalwache Oerlikon nach dem Umzug geschieht, ist noch offen. Foto: kst.

Ab ungefähr 2026 will die Stadt das «Airgate» an der Thurgauerstrasse als  Verwaltungsgebäude nutzen. Auch die Polizei soll dort einziehen, unter anderem die Regionalwache Oerlikon. Andere Ämter hingegen ziehen 2020 ins Gebäude an der Eggbühlstrasse.

Die Polizei zieht 2026 ins Bürogebäude Airgate an der Thurgauerstrasse, wie Stadtrat André Odermatt anlässlich einer Informationsveranstaltung im Januar zur Bautätigkeit in Schwamendingen festhielt. Auch die Regionalwache Oerlikon wird neu dort Platz finden. Grund dafür ist, dass die Platzverhältnisse am jetzigen Standort im ehemaligen Gemeindehaus von Oerlikon eng sind. Zudem wird der Standort «Airgate» an der Leutschenbachstrasse 40 von der Stadt als gut erreichbar angesehen.

Bereits 2020 sollen jedoch die Mitarbeitenden des Stadtammann- undBetreibungsamts 11 sowie des Friedensrichteramts 11 von der Schwamendingerstrasse 10 ins Verwaltungsgebäude Eggbühl ziehen. Grund für den Umzug der beiden Ämter ins «Eggbühl» sind gemäss Stadt die teuren Fremdmieten an der Schwamendingerstrasse 10. Heute sind sie aber gleich vis-à-vis von der Oerliker Regionalwache. «Die aus Sicherheitsgründen wichtige Nähe zur Polizei wird nach dem Umzug nicht mehr bestehen», kritisieren die beiden Gemeinderäte Dorothea Frei (SP) und Patrick Albrecht (FDP) in einem kürzlich eingereichten Postulat. «Es ist ‹weit› weg von der Polizei – geschätzte Einsatzzeit acht Minuten –, anders als heute, wo sie auf der anderen Seite der Strasse sind und die Einsatzzeit zwei bis drei Minuten beträgt.» Es käme immer wieder zu Übergriffen von gewalttätiger Klientel. Deshalb fordern die beiden Gemeinderäte den Stadtrat auf, eine Lösung zu präsentieren.

Dass das Stadtammann- und Betreibungsamt 11 später vom «Eggbühl» ins «Airgate» zieht, wenn die Polizei dort ist, ist eher unwahrscheinlich.
Die Stadt kaufte das «Airgate» im 2015 zwecks Nutzung als Verwaltungszentrum. Der Stadtrat hatte 128 Millionen Franken per Dringlichkeitsbeschluss bewilligt. Zurzeit steht das Gebäude zu einem Viertel leer, wie die «NZZ» berichtete. Das Geschäftshaus Eggbühlstrasse 21–25 erwarb die Stadt in demselben Jahr. Während letztere Liegenschaft primär den kurzfristigen Raumbedarf abdecken soll, insbesondere zur Schaffung von Rochadeflächen für die Instandsetzung von Verwaltungsgebäuden, dient das «Airgate» gemäss Stadt zur Deckung des mittelfristigen Flächenbedarfs.



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