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07.02.2018 Von: Pascal Wiederkehr

Zürich 2

Kurz vor Olympia trainierte sie in Adliswil


Simone Wild trainierte im Adliswiler Fitnesscenter Pitsch und bereitete sich auf Olympia in Südkorea vor. Foto: pw.

Grosser Erfolg: Mit einem vierten Platz im Riesenslalom in der Lenzerheide qualifizierte sich Skiprofi Simone Wild für Olympia. Am Montag flog die Adliswilerin nach Südkorea. Zuvor hielt sie sich in ihrer Heimatstadt fit.

Bei letzter Gelegenheit schaffte Simone Wild die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang. «Nach dem ersten Lauf war ich noch auf dem neunten Platz», erinnert sich die Riesenslalom-Spezialistin. Dank einer sehr guten Fahrt holte sie sich Ende Januar in der Lenzerheide den vierten Schlussrang und damit das Ticket nach Südkorea. Ihr bestes Ergebnis im Weltcup war bisher der siebte Platz gewesen. «Es hat mich selber überrascht, vor allem nach dieser schwierigen Saison», erzählt die 24-Jährige, die sich vor Olympia im Adliswiler Fitnesscenter Pitsch fit hielt.

Eigentlich hatte die Saison wegen einer Schienbeinverletzung denkbar schlecht begonnen, doch Wild kämpfte sich zurück. Manchmal fehle ihr Selbstvertrauen und Lockerheit, deshalb habe sie versucht, sich möglichst wenig Druck zu machen – und das habe geklappt. «Jetzt freue ich mich riesig auf Olympia!», sagt sie strahlend. Am Montag flog die Adliswilerin nach Südkorea. «Ich werde knapp eine Woche dort sein.» Der Riesenslalom der Frauen findet am 12. Februar im Wintersportgebiet Yongpyong Alpine Centre statt.

Didier Cuche hat sie beeindruckt

Die sportliche Heimat der Adliswilerin liegt in den Flumserbergen. «Meine Mutter ist Sarganserin und wir haben dort ein Ferienhäuschen», so Wild. Mit zwei Jahren stand sie das erste Mal auf der Piste, seit fünf Jahren ist sie Profisportlerin. Die Frage, ob sie mit dem ehemaligen Adliswiler Skirennfahrer Peter Müller verglichen werde, verneint sie lachend. «Ich kenne ihn eigentlich nicht», sagt Wild, die noch bei ihren Eltern wohnt. Sportliche Vorbilder habe sie keine. «Dann muss man niemandem nacheifern.» Abfahrtsprofi Didier Cuche habe sie aber immer sehr beeindruckt, genau so wie Lara Gut oder die Französin Tessa Worley. «Man kann von jedem etwas lernen», so die Skifahrerin.

Nach den Winterspielen hat Simone Wild bereits ein neues Ziel: «Ich möchte in einer zweiten Disziplin starten.» Vielleicht sogar in der Abfahrt und und im Super G. Doch jetzt steht erst mal der Riesenslalom in Südkorea an. Wild: «Das ist für mich als Sportlerin natürlich mega cool.»



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