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07.02.2018 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Loki Krokodil ist heimgekehrt


Die CE 6/8 14270, 98-jährig, ist zurück in Oerlikon. Sie wurde 1920 von der MFO gebaut. Foto: pm.

Die Loki Krokodil ist wieder zu Hause. Bis sie an ihrem definitiven Standort vor dem Gebäude der Price Waterhouse Coopers aufgestellt wird, bleibt sie auf dem Abstellgleis der Bombardier.

Die lange Wartezeit ist vorbei. Die Loki Krokodil ist am vergangenen Sonntagmorgen um 2 Uhr beim Bahnhof Seebach angekommen und von dort aufs Abstellgleis der Bombardier auf Oerliker Boden geschleppt worden. «Die Freude ist gross», hielt Ruedi Huber, Präsident des Verein Industriegeschichten Oerlikon, fest. Er war mit seiner ganzen Familie zu nächtlicher Stunde vor Ort gekommen, um den grossen Moment zu erleben. Auf dem Areal der Bombardier stiessen die Anwesenden mit einem Glas Wein auf den besonderen Moment an. «Eine Zeit lang glaubten wir fast nicht mehr, dass die Loki an ihren Geburtsort zurückkommt», bemerkte Huber.

Von Biel nach Zürich
Die Loki war im vergangenen Jahr von Erstfeld nach Biel gebracht worden. Dort wurde sie restauriert. In den beiden Nächten vom Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag wurde das Krokodil von Biel nach Brugg und von dort nach Zürich gebracht. Da die Zugskomposition sehr langsam unterwegs war, konnte nur nachts gefahren werden, um den Zugverkehr nicht zu stören.

Christian Altorfer, Vorstandsmitglied des Vereins Industriegeschichten Oerlikon, war von Biel bis Zürich mit der Lok unterwegs. «Ein ganz besonderes Erlebnis», meinte er glücklich in Zürich angekommen trotz sehr wenig Schlaf. Auch die anderen Anwesenden waren begeistert: «Sie ist so schön», meinten die Eisbahnfans.

Standort PWC
Auf dem Areal der Bombardier kann die Loki gratis bleiben, bis sie mit einem Tieflader an ihren Endstandort bei der Price Waterhouse Coopers PWC gebracht wird. Wann genau dies der Fall sein wird, ist zurzeit offen. Dort wird sie in einer Art Hülle beziehungsweise Käfig aufgestellt. Die Baubewilligung liegt seit März 2017 vor. Ab 2019 ist der Betrieb mit Führungen und geselligen Anlässen vorgesehen. Die Gotthard-Loki wurde von der Maschinenfabrik Oerlikon MFO hergestellt.
Betreffend Finanzierung hält Hansruedi Diggelmann, Vorstand Verein Industriegeschichten, fest: «Seit Start des Spendenaufrufs im Dezember 2017 sind bis Ende Januar 60 000 Franken von privaten Spendern eingegangen. Damit ist das Kernprojekt definitiv gesichert, das heisst bis und mit Bau und Grundausstattung des Standortes. Noch nicht abgedeckt sind eine angemessene Reserve und ein Startkapital für den Betrieb. Der Verein hofft deshalb, dass innerhalb der nächsten Monate weitere private Spenden eingehen (www.krokodil-oerlikon.ch).»



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