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07.02.2018 Von: Béatrice Christen

Züriberg

Mit dem Taktstock und viel Leidenschaft durch die Welt der Musik


Nimmt die Ideen seiner Kollegen auf: Jonas Bürgin, 22 Jahre alt, hält

Jonas Bürgin bekam mit vier Jahren seinen ersten Taktstock. Als 19-Jähriger hat er die «Jungen Zürcher Harmoniker» gegründet. Nun konzertiert er als 22- Jähriger in der Helferei.

«Bereits als Kind faszinierte mich die Musik. Das Hobby meiner Eltern war die Musik, beide spielten ein Instrument. Ich verbrachte die ersten Jahre meines Lebens in Tokyo und durfte bereits als kleines Kind in Begleitung der Eltern klassische Konzerte besuchen », erzählt Jonas Bürgin. «Ich war fasziniert von der Geige und habe mir damals ein Instrument aus Karton gebastelt. Ich übte darauf täglich, bis ich alt genug war und eine richtige Geige erhielt. Den ersten Taktstock schenkte mir der bekannte Dirigent Francis Travis, der bei uns lebte. Ich war damals vier Jahre alt und begeistert über das tolle Geschenk, welches mein künftiges Leben prägen sollte.»

Junges Orchester
Bürgins Leidenschaft ist das Dirigieren. Es überrascht nicht, dass er vor drei Jahren das Talentorchester «Die Jungen Zürcher Harmoniker» gegründet hat. Er schwärmt: «Es lag mir am Herzen, eine Plattform für junge hochtalentierte Musikerinnen und Musikern für das Konzertieren auf hochkarätigem Niveau zu schaffen und jeweils einen bekannten Solisten mit einzubeziehen.» Inzwischen realisierte der Dirigent mit den «Jungen Zürcher Harmonikern» bereits fünf verschiedene Themen. Die aktuelle Konzertreihe heisst «Frühlicht». Drei junge Komponisten, 17 Musikstudenten und der bekannte Zürcher Pianist Rafael Rütti bestreiten unter der Leitung von Jonas Bürgin das Konzert. Eines der drei geplanten Konzerte findet am Sonntag, 11. Februar, im Kulturhaus Helferei in Zürich statt.

Konzertreihe «Frühlicht»
Die «Jungen Zürcher Harmoniker» präsentieren Werke von jungen Komponisten. Auf dem Programm steht das Divertimento für Streicher, D-Dur, KV 136 von Wolfgang Amadeus Mozart, welches er in jungen Jahren geschrieben hat. Es folgt das Klavierkonzert in e-Moll, Op. 11, Version für Klavier und Streichquintett von Frédéric Chopin, das der Komponist im Alter von 20 Jahren verfasst hat. Abschliessend präsentieren die «Jungen Zürcher Harmoniker» die Streicherserenade, Op. 2 des jungen polnischen Komponisten Miecyslwa Kartowicz. Der «Züriberg» hat Jonas Bürgin nach dem Aufbau einer Konzertreihe und den Proben dazu befragt. Der junge Dirigent und Orchesterleiter sagt: «Sobald das Thema der Konzertreihe bekannt ist, probt jede Musikerin und jeder Musiker für sich allein seine Partitur. Dabei hat jeder die Freiheit, seine eigenen Ideen und Fantasien ins Spiel einzubringen. Ungefähr drei Wochen vor dem ersten Konzert finden gemeinsame Proben statt. Im Rahmen derselben werden die einzelnen Instrumente aufeinander abgestimmt.» Jonas Bürgin fährt fort: «Dabei versuche ich die individuellen Ideen der Teilnehmenden möglichst einzubringen.»
Doch wie finanziert sich das Orchester? Die «Jungen Zürcher Harmoniker » werden von Sponsoren und einem Gönnerverein unterstützt. Der Eintritt zu den Konzerten kann nach Gutdünken der Besucher bestimmt und in die am Konzertort aufgestellte Kollekte gelegt werden.



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