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21.02.2018 Von: Pia Meier

Zürich Nord

«Gnadenfrist» für Familiengärtner


Wann das Areal Grubenacker geräumt werden muss, ist offen. Foto: pm.

Die Mitglieder des Familiengartenvereins Seebach gärtnern nach wie vor voller Enthusiasmus auf den Arealen Eichrain und Grubenacker. Dies obwohl die beiden Areale in den nächsten Jahren überbaut werden.

Am 3. März findet die Generalversammlung des Familiengartenvereins Seebach statt. Anlässlich der letztjährigen Generalversammlung herrschte Räumungsstimmung. Der Verein muss nämlich die beiden Areale Eichrain und Grubenacker wegen Bauprojekten räumen. In der Zwischenzeit hat sich aber nicht viel getan. «Wir haben keine Kündigung erhalten für unser Areal Eichrain», hält Heinz Nauer, Verpächter vom Familiengartenverein Seebach, auf Anfrage fest. Man habe «eine Gnadenfrist» erhalten. Die Ausschreibung für die Baubewilligung für Wohnsiedlung und Alterszentrum Eichrain ist gemäss Plan im Februar vorgesehen, die Volksabstimmung für den Baukredit im Juni 2018. «Das heisst, das Areal muss erst auf Ende 2019 geräumt sein», bemerkt Nauer. «Wir machen deshalb weiter wie bisher.»

Ähnlich sieht es mit dem Areal Grubenacker an der Thurgauerstrasse aus. Dort sind Schulhaus, Park und Siedlung geplant. «Am 19. März findet eine Information statt. Wir hoffen, dort mehr über die Baupläne zu erfahren», so Nauer.

Auch bezüglich Finanzierung der Gartenräumung gibt es nichts Neues. Die Pächter hatten sich dagegen gewehrt, die gesamten Kosten zu übernehmen. «Wir schauen, wie die Pächter des Familiengartenvereins Altstetten-Albisrieden es machen», so Nauer. Dort müssen die Gärten wegen des neuen Eishockeystadions geräumt werden. Allerdings übernimmt der ZSC einen Teil der Kosten.

Das Interesse an den Gärten ist zurzeit sehr gross. «Wir haben 19 neue Pächter, sogar eine Warteliste», betont Nauer. Der Familiengartenverein Seebach hat zurzeit insgesamt 246 Gärten auf den Arealen Grubenacker, Seebacherstrasse, Eichrain und Frohbühl.

Als teilweiser Ersatz für die Gärten auf den Arealen Eichrain und Grubenacker soll der Familiengartenverein Seebach das Areal Frohloch erhalten. «Konkretes zum Projekt Frohloch werden wir voraussichtlich 2019 berichten können», teilt Marc Werlen, Mediensprecher von Grün Stadt Zürich, auf Anfrage fest. «Aktuell erstellen wir die dafür nötige und zum Teil aufwendige raumplanerische und konzeptionelle Vorarbeit.»

 

Thurgauerstrasse

Am 19. März findet im Schulhaus Leutschenbach eine Informationsveranstaltung zur Entwicklung Thurgauerstrasse statt. Die Erwartungen der Anwohner sind hoch: «Ich erwarte, dass der Stadtrat bestrebt ist, nach all den Misserfolgen wie dem Ringling-Prozess, dem ERZ-Debakel, der Spitalmisere, um nur einige zu nennen, wieder einmal ein Projekt erfolgreich auf die Schiene zu bringen. Ich erwarte also, dass uns ein grundlegend überarbeiteter Gestaltungsplan Thurgauerstrasse West präsentiert wird», hält Christian Häberli von der IG Grubenacker fest. (pm.)



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