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28.02.2018 Von: Béatrice Christen

Züriberg

Geschminkte Kinder geben den Takt an


Am Samstag vor Schulbeginn zieht die kleine Fasnachtsschar vom Kreisgebäude in Hottingen durchs Quartier. Foto: Béatrice Christen

Ein kleiner, feiner Fasnachtsumzug formierte sich am Samstag vor dem Kreisgebäude in Hottingen. Anstelle einer Guggenmusik gaben heuer die Stadt-Tambouren den Takt an. Die kleinen, bunt geschminkten Narren waren begeistert.

Die vom Gemeinschaftszentrum Hottingen sowie den Quartiervereinen Hottingen und Hirslanden in Zusammenarbeit mit dem Altersheim Kluspark organisierte Kinderfasnacht ging am Samstag mit etwas wenig Teilnehmenden über die Bühne. Der Anlass war geprägt von kalten Temperaturen. Offensichtlich hielten diese mehrere Eltern davon ab, mit ihren Kindern teilzunehmen. Ein weiterer Punkt könnte sein, dass das närrische Treiben am letzten Samstag der Schulferien durchgeführt wurde, wenn sich viele Familien auf der Heimreise aus den Sportwochen befinden.

Fantasie beim Schminken
Im Hottingersaal wurden die Kinder sorgfältig geschminkt. Dabei konnten sie aus einem Katalog zwischen verschiedenen bunten Gesichtern auswählen. Einige Mütter hatten eigene Schminkutensilien mitgebracht, mit denen sie ihre Tochter oder ihren Sohn mit viel Fantasie für die Fasnacht bemalten. Binnen kurzer Zeit hatten Prinzessinnen, Räuber, Frösche, ein Hund und weitere bunte Gestalten den Saal im Kreisgebäude fest in ihrer Hand. «Dieses Jahr hat uns die Guggenmusik, die den Fasnachtsumzug anführen sollte, kurzfristig eine Absage erteilt», erzählt Martin Sturzenegger, der ebenfalls fasnächtlich geschminkte Betriebsleiter des Gemeinschaftszentrums Hottingen. «Deshalb werden die kleinen Narren dieses Mal von den Stadt-Tambouren mit ihren Trommelklängen durch das Quartier begleitet. »

«Die Tambouren sind auch gut»
Kurz vor 15 Uhr fanden sich die Tambouren und Eltern mit ihren kleinen verkleideten Böggen auf dem Platz vor dem Kreisgebäude ein. Sie formierten sich zum närrischen Umzug, den vier Tambouren anführten. Die Kleinen strahlten. Ein grösserer Junge im Kostüm eines Cowboys meinte zwar, dass ihm die Guggenmusik fehle. Sein Kollege entgegnete aber: «Die Tambouren sind auch gut, sie trommeln laut.» Einige Kinder führten – offenbar in Anlehnung an die Tambourengruppe – selber eine kleine Trommel mit, auf der sie während des Umzugs hingebungsvoll mit den Schlegeln den Takt angaben.



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