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07.03.2018 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Affoltemer Gärtner wollen keinen Weg


Die Familiengärten am Glaubtenhang in Affoltern. Archivfoto: pm.

Der Familiengartenverein Affoltern hat im vergangenen Jahr zahlreiche Aktivitäten durchgeführt, von Kursen bis zum Fest. Mit Ralf Gätzi hat der Verein einen neuen Kassier.

Dem Familiengartenverein Affoltern gehören 240 Gärten auf 6 Arealen. Der Verein hat immer wieder neue Pächter, darunter auch junge. An der Generalversammlung vergangene Woche waren rund 60 Pächterinnen und Pächter anwesend. Ruth Bosshardt von Grün Stadt Zürich informierte über einige Neuerungen. Seit 1. Januar dürfen im Garten nur noch biologische Mittel verwendet werden, das heisst, in der Materialhütte dürfen nur noch solche Mittel verkauft werden. Weitere informierte Bosshardt über die Gartensituation in der ganzen Stadt und in Affoltern.

Der Familiengartenverein hat sich entschieden, den vorgesehenen Weg zwischen Obsthaldenstrasse und Rebhüsliweg zu bekämpfen, wie Präsidentin Trudi Kohler festhielt. Dieser würde einen Verlust von Gärten mit sich bringen.
Neu übernimmt Ralf Gätzi das Amt des Kassiers im Vorstand. Er wurde einstimmig gewählt. Die vom Vorstand vorgelegten Änderungen im bestehenden Finanzreglement, das diverse Vergütungen regelt, wurden einstimmig angenommen. Dieses Reglement war gemäss Vorstand nicht mehr zeitgemäss.
Der Verein organisiert während des Jahres das Gartenfest, aber auch Kurse, wie zum Beispiel einen Kompostierkurs.

Neue Kleingärten in Seebach und Affoltern geplant

Per Februar 2018 gibt es in der Stadt Zürich 132 Hektaren Kleingartenareale und 35 Hektaren übriges Gartenland. Davon sind 18 Hektaren einzeln verpachtete Kleingärten, 4 Hektaren Gemeinschaftsgärten, 8 Hektaren Kleintierhaltungen und 5 Hektaren Siedlungs- und Schülergärten. Zum Vergleich: Es gibt in der Stadt Zürich 136 Hektaren Sportanlagen und 141 Hektaren Parkanlagen.

Familiengärten sind auf die ganze Stadt verteilt. Wegen Bauprojekten werden in den nächsten Jahren einige Gartenparzellen aufgelöst. Bis 2021 müssen insgesamt 380 geräumt werden. Gemäss Pachtverträgen ist die Räumung der Areale/Gartenparzellen Sache der Pächterinnen und Pächter. Diese übernehmen grundsätzlich auch die Kosten für die Räumung. Besonders betroffen von Räumungen ist der Familiengartenverein Seebach, denn er muss sowohl das Areal Eichrain als auch das Areal Grubenacker räumen.

Beim Areal Eichrain ist ein Alterszentrum geplant. Ursprünglich sollte das Areal auf Ende dieses Jahr geräumt werden. Nun wurde dies aufs 2019 verschoben. Ob es dann so weit ist, ist aber nicht definitiv. Wann das Areal Grubenacker an der Thurgauerstrasse geräumt werden muss, ist offen. Dort sind Wohnsiedlung, Gewerbe, Schulhaus und Park vorgesehen.

Es ist geplant, für Härtefälle bei Räumungen einen Solidaritätsfonds über die Bodenschutzstiftung einzurichten. Dies hatte Stadtrat Filippo Leutenegger bereits im vergangenen Jahr mitgeteilt. Dazu muss aber der Zweck der Stiftung angepasst werden, was einige Zeit beansprucht. Ziel ist, dass alle Familiengärtner einen Beitrag bezahlen.

Neue Areale
Es werden in Zürich Nord aber auch neue Areale geschaffen. So zum Beispiel das Areal Frohloch in Seebach. Zudem sind in Affoltern neue Areale geplant. Der Kanton hat der Umzonierung des Grünzugs Glaubten-Fronwald-Tüfwisen zugestimmt. Allerdings ist diese noch nicht rechtskräftig, weil der Heimatschutz gegen die neue Bau- und Zonenordnung Rekurs eingelegt hat. (pm.)



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