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21.03.2018 Von: Pascal Wiederkehr

Zürich 2

Acht Parteien kämpfen um 36 Sitze


Die Sitzverteilung – hier zum Zeitpunkt nach den Wahlen 2014 – ist bei den grossen Parteien seit 2006 recht stabil. 2010 überholt die SVP die SP als stärkste Volksvertreterin im Grossen Gemeinderat von Adliswil. Grafik: pw.

Am 15. April wird in Adliswil gewählt. Seit 2010 ist die SVP stärkste Kraft im Grossen Gemeinderat. Neu treten die Grünliberalen an.

Lange waren die Sozialdemokraten im Grossen Gemeinderat von Adliswil die grösste Partei. 2010 gelang aber den Bürgerlichen die Wachablösung. Die SVP erlangte zehn Sitze im Parlament – 2006 waren es noch acht gewesen. Die SP verlor hingegen schon 2010 zwei Sitze und 2014 nochmals einen. 2010 traten die Grünen zum ersten Mal zu den Wahlen an. Es könnte sein, dass die neue Konkurrenz im linken Parteienspektrum zu den Sitzverlusten bei den Sozialdemokraten beigetragen hat. Übrigens: Nach den Wahlen im Jahr 2014 hatte die SVP zwar zehn Sitze und die FDP sechs, letztes Jahr gewann die SVP jedoch überraschend einen Sitz dazu. Grund dafür: FDP-Gemeinderätin Marietta Werder trat aus dem Parlament zurück und Keith Wyss rückte nach. Dieser stand bei den Wahlen 2014 hinten auf der FDP-Liste. Doch in der Zwischenzeit war er bei den Freisinnigen aus- und bei der SVP eingetreten.

Insgesamt ist die Dominanz der Bürgerlichen im Adliswiler Parlament sowieso offensichtlich. Sieben SP-Vertreter und zwei Grüne stehen aktuell 27 bürgerlichen Volksvertretern gegenüber – wenn man die Freien Wähler dazuzählt. Erstmals antreten werden am 15. April die Grünliberalen. Die Sektion wurde erst kürzlich in Adliswil gegründet und will in den Grossen Gemeinderat einziehen. Wie sich diese neue Konkurrenz auf die bestehenden Parteien auswirken wird, bleibt abzuwarten.

Kampfwahl ums Stadtpräsidium
Klar ist, dass die SP zumindest einen ihrer zwei 2014 verlorenen Sitz in der Exekutive zurückerobern möchte. Carmen Marty Fässler soll es für die Sozialdemokraten richten. Ebenfalls wieder in den Stadtrat möchten die Freien Wähler. Sie haben Karin Fein aufgestellt. Nicht mehr antreten werden hingegen Stadtpräsident Harald Huber (FDP) sowie Werkvorstand Patrick Stutz (SVP). Sonst wollen es alle bisherigen Kandidaten nochmals versuchen. Die beiden freiwerdenden Stadtratssitze sollen verteidigt werden – die FDP hat dazu Markus Bürgi, die SVP Heidi Jucker nominiert.

Und ums Stadtpräsidium kommt es zur Kampfwahl: Der Finanzvorstand und CVP-Politiker Farid Zeroual möchte die langjährige Dominanz der Freisinnigen im Stadtpräsidium brechen. Die FDP schickt Susy Senn, Ressortvorsteherin Sicherheit und Gesundheit, ins Rennen. Auf den Seiten 10 und 11 stellen sich die Stadtratskandidaten Fragen der Redaktion.



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