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11.04.2018 Von: Theo Phon

Züriberg

FC Seefeld kassiert unglückliche Heimniederlage


Routinier Lucas Schlüchter (links) treibt den Ball nach vorne. Doch alles Rennen half der 1. Mannschaft am Ende nichts. Ein Doppelschlag des Gästeteams aus Stäfa erwischte sie Seefelder gegen Spielende eiskalt: Statt 1:0 hiess es dann 1:2. Foto: zvg.

Uneinnehmbar war die «Festung Lengg» auch im zweiten Heimspiel nicht: Die junge 1. Mannschaft des FC Seefeld unterliegt gegen den FC Stäfa nach beherztem Spiel und einem Doppelschlag in den Schlussminuten mit 1:2.

Es herrschte eitel Sonnenschein, als der FC Seefeld den FC Stäfa auf der Lengg zum Spiel begrüsste. Auch 180 Zuschauerinnen und Zuschauer freuten sich auf ein interessantes Treffen, dass sich auf Grund der Tabellenlage der beiden Clubs vielversprechend präsentierte. Es sollte eine bittere Pille geben für den Quartierclub, doch davon später. Hesam Mirzai, Trainer des Heimclubs, meinte auf die Frage, wie gross der Druck sei, er sei sicher einiges nervöser als die Mannschaft. Dementsprechend begann der Match – und hatte alles, was ein packendes Fussballspiel ausmacht. Die ersten 15 Minuten waren geprägt von einem Abtasten, die Seefelder versuchten, die robuste Stäfener Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Eine schöne Spieleröffnung in der 14. Minute durch Raphael Kaufmann brachte das Heimteam zu einer guten Chance, die zu einem Lattenschuss von Lucas Schlüchter aus 20 Metern führte. Der FC Stäfa schlug zurück und konnte kurz darauf ebenfalls einen Lattentreffer verzeichnen. In der Folge wogte das Spiel hin und her, mit leichten Vorteilen für den Quartierclub. So konnte in der 30. Minute nach einem Freistoss eine sehr gute Möglichkeit herausgearbeitet werden, und 5 Minuten später war sie da, die 100-prozentige Chance für Kaufmann. Alleine auf den Torhüter zulaufend, entschied er sich – statt zu schiessen – für den Pass in die Mitte. Es war leider die falsche Entscheidung. Ausser einem Pfostenschuss resultierte nichts Zählbares. Die Seefelder kamen nach der Pause voll motiviert aus der Kabine. Es war zu spüren, dass sie den zahlreichen Fans den ersten Heimsieg schenken wollten. Bald schon trugen die harten Bemühungen Früchte. In der 50. Minute wurde Teamleader Rapahel Kaufmann mit einem schönen Pass in die Tiefe perfekt lanciert und hatte keine Mühe, den Stäfener Schlussmann ins Leere laufen zu lassen und einzuschieben. Eine verdiente Führung, das Publikum erwachte, und der FC Seefeld machte sich daran, die Führung auszubauen. Immer wieder trieben die Fans die Heimmannschaft zum Angriff. Aber es kam anders. Bis zur 90. Minute schien es sicher, dass die drei Punkte auf der Lengg bleiben würden. Wie aus dem Nichts kam Agron Hasanagic des FC Stäfa nach einer Verlegenheitsflanke aus sehr abseitsverdächtiger Position mit dem Kopf zum Ball und konnte Torhüter Soares bezwingen. Doch damit nicht genug: Zwei Minuten später schossen die kaltblütigen Stäfener nach einem schön vorgetragenen Angriff den Quartierclub in die Niederlage. Eine bittere Pille, die man beim FC Seefeld aber schlucken kann. Es stand eine sehr junge Mannschaft mit vielen grossen Talenten – viele aus dem eigenen Nachwuchs – auf dem Feld, und man hat gezeigt, dass man ganz nah dran ist. Die Zuschauer wussten es zu schätzen. Und ein kleiner Trost bleibt: Das Team ist auch nach dieser Niederlage weiterhin über dem Strich klassiert.



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