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25.04.2018 Von: Theo Phon

Züriberg

FCS holt Punkt gegen Küsnacht


Die Mannschaft bedankte sich nach dem Spiel beim Anhang. Foto: zvg.

Der FC Seefeld empfing den abstiegsgefährdeten FC Küsnacht auf der Lengg. Dank einem Last-Minute-Tor von Yann Meyer sicherten sich die Stadtzürcher einen wichtigen Punkt im Kampf um den Ligaerhalt.

Der FC Seefeld tankte mit dem ersten Sieg nach der Winterpause auswärts gegen den FC Lachen/Altendorf viel Selbstvertrauen. Gegen den sich ebenfalls im Abstiegskampf befindenden FC Küsnacht gestaltete sich die Partie allerdings schwieriger als erwartet.
Der FC Seefeld versuchte das Spieldiktat von Beginn weg an sich zu reissen. In der 16. Spielminute setzte sich Lionel Doswald auf der linken Aussenbahn gekonnt durch und brachte den Ball in die Mitte. Küsnacht-Keeper Sven Sokolovic vermochte nur ungenügend zu klären, schoss Goalgetter Meyer an, der Ball fiel Monty Hänni an der Strafraumgrenze vor die Füsse und dieser hatte keine Probleme, den Ball im Tor zu versenken: 1:0 für das Heimteam. Nach dem Führungstreffer waren die Hausherren spielbestimmend und erarbeiteten sich weitere gute Torchancen. Kurz vor der Pause war es erneut Hänni, der nach einem Eckstoss per Volley abziehen konnte. Der Ball zischte knapp am Gehäuse vorbei.

Küsnacht kam wach aus Pause
Nach dem Seitenwechsel waren es dann die Gäste, die für Furore sorgten: Innerhalb von knapp 5 Spielminuten (50. und 55.) liess sich der Küsnacht-Captain José Pereira zwei Mal im Strafraum der Stadtzürcher fallen, zwei Mal zeigte der Schiedsrichter sofort auf den Punkt. Pereira und Dominic Dedic verwandelten beide sicher in die rechte Ecke. Im Handumdrehen hatten die kämpferischen Küsnachter die Partie zum 2:1 gedreht.
In der Folge wurde das Spiel immer hitziger. Die Gäste konnten sich einige Male nur mit groben Fouls wehren. Küsnacht-Aussenverteidiger Howsoon Rahman musste eine Viertelstunde vor Schluss nach einem Frustfoul mit Gelb-Rot vorzeitig unter die Dusche.

Seefelder Schlussfurioso
Gegen Ende der Partie warfen die Seefelder nochmals alles nach vorne. Und Präsident Marc Caprez griff zur Zauberwaffe: Freibier in der Kurve, um die Fans ein letztes Mal zu motivieren. Ein gefühltes Dutzend Standardsituationen führten allerdings nicht zum gewünschten Ausgleichstreffer. Als die letzte Minute der Nachspielzeit lief, schlug Seefeld-Topskorer Yann Meyer doch noch zu: Nach einem Durcheinander in der Küsnacht-Abwehr kam er vor der Sechzehnerlinie an den Ball und traf mit einem satten Weitschuss zum 2:2-Endstand in die Maschen.



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