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25.04.2018 Von: Pascal Wiederkehr

Zürich 2

Wollishofer müssen sich auf Baustelle einstellen


Im Morgental soll es eine Kaphaltestelle stadtauswärts geben. Baubeginn ist für das Frühjahr 2019 geplant. Visualisierung: Tiefbauamt Stadt Zürich

Die Haltestelle Morgental wird neu gestaltet. Damit geht die Bauerei im Wollishofer Zentrum nächstes Jahr wieder los. Da die Werkleitungen bereits erneuert wurden, soll es dieses Mal schneller gehen.

Die Haltestelle Morgental in Wollishofen soll neu gestaltet werden: Der Zürcher Stadtrat beantragte dafür gemäss einer Mitteilung beim Gemeinderat rund 3,2 Millionen Franken. Im Kredit enthalten sind Fussgängerschutzinseln, Bäume und eine Wertstoffsammelstelle. Zudem hat er für die Erneuerung von Strassenoberbau und Tramgleisen, eine behindertengerechte Haltestelle und Lärmschutzfenster gebundene Ausgaben in der Höhe von etwa sechs Millionen Franken bewilligt.
Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2019 geplant – also nur knapp ein Jahr, nachdem die letzten Arbeiten an der Mutschellen- und Albisstrasse vollendet wurden. Die letzten zwei Jahre sind das Zentrum Morgental neu gestaltet und die Werkleitungen erneuert worden – auch im Bereich der Tramhaltestelle Morgental. Weshalb hat die Stadt die Arbeiten nicht gleichzeitig ausgeführt? «Ursprünglich hätten alle Bauarbeiten im Zentrum Morgental in einer Bauetappe umgesetzt werden sollen», erklärt Sabina Mächler, Sprecherin des Tiefbauamts, auf Anfrage. Doch zum ursprünglichen Projekt habe es einen Rechtsstreit zwischen Kanton und Stadt gegeben. «Die Werkleitungen mussten damals jedoch dringend erneuert werden. Deshalb wurden die Arbeiten zeitlich getrennt und werden in zwei Bauprojekten erstellt», führt Mächler aus.

Haltestelle wird für Bus angepasst
Für das Gewerbe im Morgental war die lange Bauphase eine Belastung. Da die tiefliegenden Werkleitungen 2016 und 2017 ersetzt wurden, kann das neue Projekt laut Tiefbauamt aber schneller realisiert werden. «Die Bauarbeiten werden in die Sommerferien 2019 gelegt, wo mit weniger Betrieb zu rechnen ist», sagt Mächler.
Mit der Neugestaltung bezweckt die Stadt eine Aufwertung des Zentrums Wollishofen. Eigentlich hätte es zwei Kaphaltestellen geben sollen. Als Kompromiss gibt es nun eine Kaphaltestelle stadtauswärts. Sprich: Wenn das Tram hält, müssen die anderen Fahrzeuge dahinter warten. Die Haltestellen werden zudem behindertengerecht gestaltet. Da künftig der Überlandbus bis zum Bahnhof Wollishofen fährt und dazu das Tramtrassee benutzen soll, brauche es mehr Platz. Aus diesem Grund würden die Gleise weiter auseinander verlegt und gleichzeitig Rohranlagen erneuert.

Aus Lärmschutzgründen wird ausserdem in der Albisstrasse, von der Seestrasse bis zur Einmündung Tannenrauchstrasse, Tempo 30 gelten. Mächler: «Die bestehenden Tempo-30-Regimes in der Tannenrauchstrasse und in der Kilchbergstrasse bleiben erhalten.» Trotzdem soll es weiterhin Fussgängerstreifen geben und zusätzlich einer im Bereich Tannenrauchstrasse. Da es gemäss Mitteilung trotz Temporeduktion in der Nacht immer noch Lärmüberschreitungen geben werde, finanziert die Stadt bei den betroffenen Liegenschaften den Einbau von Lärmschutzfenstern.

Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Sommer 2019.



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