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09.05.2018 Von: Teodor Rakic

Züriberg

FCS schafft Ausgleich in Nachspielzeit


Nach dem Sieg gegen Urdorf stand ein harter Kampf gegen den FC Regensdorf auf der «Festung Lengg» an. Foto: Leon Frielingsdorf

Die Riesbach-Boys kämpften bis zur letzten Minute und konnten in der Nachspielzeit den verdienten Ausgleich erzielen. Es dürften wichtige Punkte im Abstiegskampf sein.

An Leidenschaft und Emotionen mangelt es im Quartierfussball nicht, das hat bereits das Derby gegen den FC Küsnacht vor zwei Wochen gezeigt. Nachdem der FC Seefeld unter der Woche den FC Urdorf mit 4:2 bezwang, kam es am vergangenen Sonntag zum Duell gegen den FC Regensdorf. Auch in diesem Spiel mussten Punkte her, um sich aus der Abstiegszone zu bewegen.

Yann Meyer traf wieder
Bereits nach acht Minuten legte der Seefelder Topskorer Yann Meyer vor 180 Zuschauern auf der «Festung Lengg» vor – 1:0 für die Riesbächler. Jubel auf den Rängen, der aber nicht von Dauer sein sollte, denn die Regensdorfer liessen sich nicht lange bitten. Ramon Kessler sorgte in der 17. Minute für den Ausgleich. Vier Minuten später: Ballverlust des FC Seefeld in der eigenen Platzhälfte, Emmanuele Fanello wird steil lanciert, zieht am Gegenspieler vorbei und schlenzt den Ball gekonnt ins kurze Eck: 1:2 für die Gäste. Es waren fünf bittere Minuten für den FCS, doch es sollte noch dicker kommen. Ein unglücklicher Klärungsversuch der Seefelder im Strafraum führt in der 40. Minute zum Penalty für Regensdorf; nicht der letzte Elfmeter der Partie, so viel sei schon gesagt. Tarek Arraki versenkt souverän, und so liegt der FC Regensdorf bei Halbzeit 3:1 in Front. Eine grosse Ernüchterung für die Seefelder, die nach dem furiosen Auswärtssieg gegen Urdorf mit grossen Ambitionen in die Partie gestartet waren.
In der Pause bebte die Kabine des FC Seefeld – Trainer Mirzai machte eine deutliche Ansage. Diese entfaltete dann auch ihre Wirkung. Die Seefelder schienen bereit, das Spiel zu kehren. Prompt kam es zum zweiten Penalty, dieses Mal für den FCS. Captain Louis Gebistorf lief an, verpasste aber die Gelegenheit zum Anschluss in der 51. Minute. Der Druck auf das Tor der Regensdorfer blieb weiterhin bestehen, ohne dass aus den Angriffsbemühungen etwas Zählbares resultierte. Die 87. Minute lief. Eine Tätlichkeit des Regensdorfers Tarek Arraki am FCS-Stürmer Sven Widmer führte zum direkten Ausschluss. Nun kam auf und neben dem Platz nochmals Leben ins Spiel und es begann die verrückte Schlussphase der Partie. Denn zwei Minuten später wurde Monty Hänni im Strafraum gefoult: erneut Penalty für den FCS. Dieses Mal lief Robin Küderli an, verwandelte gekonnt und hielt die Hoffnung für die Heimmannschaft aufrecht. In den Schlusssekunden erhält das Heimteam nochmals einen Freistoss an der Strafraumgrenze. Alle erwarteten eine Flanke, doch Robin Küderli entscheidet sich für die clevere Variante, spielt den Pass kurz an der Mauer vorbei zu Yann Schlüchter in den Strafraum, dieser zieht aus der Drehung ab: Tor in letzter Sekunde zum 3:3. Bei den Seefeldern hielt es niemanden mehr auf den Sitzen, ausgelassener Jubel auf der Tribüne und dem Feld. Spieler des FC Regensdorf hingegen blieben noch einige Minuten nach Spielschluss am Boden liegen. Die Emotionen konnten unterschiedlicher nicht sein. König Fussball hat auch diesen Sonntag sein Versprechen gehalten.



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