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23.05.2018 Von: Theo Phon

Züriberg

Gebrüder Schlüchter leiten Wende für FC Seefeld ein


Luca Schlüchter flankt den Ball in die Mitte. Foto: zvg.

Der FC Seefeld gewinnt gegen den Stadtzürcher Konkurrenten FC Red Star dank eines starken Auftritts in der zweiten Halbzeit mit 4:1 und behauptet sich somit weiter in der höchsten regionalen Liga.

Ein Spiegelbild der FCS Leistung waren die Gebrüder Schlüchter, die ihrem Gegner immer einen Schritt voraus waren. Mit einem schnell ausgetragenen Freistoss an der Strafraumgrenze überlisteten sie die gesamte Mannschaft des FC Red Star und lenkten das Spiel in die richtige Bahn.
Beide Mannschaften starteten mit viel Schwung ins Spiel und versuchten mit schnell vorgetragenen Angriffen Akzente zu setzen. Die Gastgeber verzeichneten in der Startphase leichte Vorteile. In der 4. und 11. Minute wurde Sven Widmer gesucht und gefunden und konnte kurz vor der Strafraumgrenze jeweils nur regelwidrig gestoppt werden. Die darauf folgenden Freistösse brachten jedoch kein zählbares Resultat. Red Star suchte sein Heil in Angriffen über die Flügel. Insbesondere über rechts war Fabio Eid ein steter Gefahrenherd. Es war aber ein Angriff über die linke Seite, der die Gäste in Führung brachte. Lennert Wigger schlug eine Flanke in den Rücken der Abwehr, wo Eid nur noch einzunicken brauchte. Eine bittere Pille für den mutig auftretenden FC Seefeld. Es blieb beim 0:1 bis zum Pausentee.

Die Schlüchters nutzen Unkonzentriertheit der Gäste
Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag: Identisch zum Führungstor des FC Red Star kombinierte sich der FC Seefeld über die linke Seite, wo Luca Schlüchter den Ball zur Mitte brachte und Sven Widmer mit einer kleinen Flugeinlage den Ball in das Tor köpfte. Die rund 200 Fans auf der Lengg waren begeistert und feierten den Ausgleich frenetisch. Aber es kam noch besser: Nur vier Zeigerumdrehungen später zeigten die Gebrüder Schlüchter ihre grosse Abgebrühtheit. Hänni wurde an der Grenze zum Strafraum gefoult. Während die Spieler des FC Red Star den Foul-Pfiff immer noch gedanklich verarbeiteten, schnappte sich Yann Schlüchter den Ball und spielte den in die Tiefe gelaufenen Bruder Luca kurz an, und dieser versenkte den Ball im Stil eines Klasse- Stürmers zum 2:1. Das Spiel war gekehrt und das Momentum auf der Seite der Gastgeber.
Zur Freude der Zuschauer auf der «Festung Lengg» zogen sich die Gastgeber nicht in die eigene Hälfte zurück, sondern suchten mit Vehemenz den dritten Treffer. Dieses mutige Auftreten wurde belohnt. In der 64. Minute zirkelte Hänni einen Freistoss auf Robin Küderli, der den Ball auf den aufgerückten Captain Gebistorf ablegte. Der Captain brauche nur noch einzuschieben. Der Bann schien gebrochen und die junge Mannschaft des Red Star zeigte kaum mehr Gegenwehr. Das FCS-Mittelfeld kontrollierte das Spiel nach Belieben und fütterte die Stürmer mit Bällen.
In den letzten Minuten folgte für den FC Seefeld noch die Kür. Eine Kombination zwischen den Torjägern Meyer und Küderli endete erfolgreich für den Letzteren. Küderli hob den Ball gekonnt über den herausstürmenden Schlussmann ins Tor und sorgte somit für die endgültige Entscheidung.



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