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23.05.2018 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Seebacher Dokumente archivieren


Jürg Müller und Marie-Anne Hafner anlässlich der GV. Foto: pm.

Der Verein Ortsgeschichte Seebach ist zurzeit daran, historische Seebacher Dokumente und Fotos professionell zu archivieren. Für den Vorstand sucht er vor allem jüngere Mitglieder.

Dass die Generalversammlung des Ortsgeschichtlichen Vereins Seebach am Freitag vor Pfingsten und im GZ Seebach stattfand, hatte seinen Grund. Die Grünhalde, wo der Verein normalerweise die GV durchführt, steht wegen Bauarbeiten nicht zur Verfügung. Trotzdem nahm eine stattliche Anzahl Vereinsmitglieder und Interessierter am Anlass teil.

Zurzeit hat der Vereine 111 Mitglieder. Vorstandsmitglieder, vor allem jüngere, werden gesucht. «Jede Mitwirkung wird geschätzt», so Präsident Jürg Müller.

Mehrere Bauprojekte
In seinem Jahresbericht wies Müller auf die rege Bautätigkeit im Quartier hin. Auf dem Areal Thurgauerstrasse will der Ortsgeschichtliche Verein zusammen mit dem Quartierverein Seebach das Schützenhaus erhalten und in die Gestaltung des Quartierparks mit einbeziehen. Gemäss den vorhandenen Informationen ist dies so vorgesehen.

Beat Hierholzer, wohnhaft in Seebach, hat ein Buch mit dem Titel «Kleine Strasse – grosse Welt. Eine Zeitreise» herausgegeben. Das Buch beinhaltet viele Aufnahmen von der Grubenackersiedlung und dem Gebiet Leutschenbach. Der Ortsgeschichtliche Vereine konnte dieses Buch zum Selbstkostenpreis anbieten.

Lager räumen
Der Ortsgeschichtliche Verein Seebach muss sein Lager bei der Rennbahn in Oerlikon räumen. «Unser Gebrauchsvertrag wurde nicht verlängert», so Müller. Der Verein hat aber im letzten Jahr wieder zahlreiche interessante Unterlagen sowie Bilddokumentationen erhalten. Seit längerer Zeit befasst sich der Vorstand deshalb mit dem Thema Archivierung. Fest stand aber laut Vorstand, dass die über 40 Ordner des Seebacher Historikers Noldi Wirz als «Bestand Wirz» so belassen werden. Zwecks Archivierung des anderen Materials wurde eine Fachperson kontaktiert. Auch in Zukunft will der Verein die Entwicklung im Quartier Seebach beobachten und festhalten. Ein weiteres Ziel ist die strukturierte sowie nachhaltige Inventarisierung und Archivierung. Auch sollen Anlässe im Sinn des Vereinszwecks durchgeführt werden. Aufwendig ist die Suche nach schriftlichen Unterlagen, Bilddokumenten und ortsgeschichtlichen Gegenständen und diese zu archivieren, wie Müller betont.

«Tantort Seebach»
Die Schauspielerin Marie-Anne Hafner, seit zehn Jahren wohnhaft in Seebach, gab den Anwesenden anschliessend an den offiziellen Teil Einblick in ihren unveröffentlichten Film «Tantort Seebach, 5 Episoden ohne Sinn und Tafel». Sie hat an der F+F Schule für Kunst und Design den berufsbegleitenden Studiengang Film belegt. Im Film werden wichtige Orte in Seebach gezeigt und Leute interviewt, wie zum Beispiel Catherine Rutherfoord zum Thema Leutschenbach.



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