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30.05.2018 Von: Teodor Rakic

Züriberg

FC Seefeld verliert – und muss nun punkten


Auch FCS-Stürmer Robin Küderli blieb ohne Treffer. Foto: zvg.

Die erste Mannschaft des FC Seefeld muss eine herbe 1:0-Auswärtsniederlage gegen den FC Schlieren hinnehmen. Die Kicker aus dem Kreis 8 befinden sich damit wieder mitten im Abstiegskampf.

Bereits vor Spielbeginn war klar, dass es ein hart umkämpftes Spiel werden würde. Beide Mannschaften gehören zu den Wackelkandidaten der 2. Liga und befinden sich mitten im Abstiegskampf. Nach der ausserordentlichen Offensivleistung gegen den Tabellenzweiten FC Red Star eine Woche zuvor liefen die Seefelder voller Selbstbewusstsein auf dem Rasen im Zelgli in Schlieren ein.

Kurz vor Schluss 1:0 kassiert
Hochprozentige Chancen auf beiden Seiten und ein temporeiches Spiel in den ersten 45 Minuten wurde den zahlreich erschienenen Zuschauern bei sommerlichen Temperaturen geboten. Dass zur Pause 0:0 auf der Anzeigetafel stand, verdankten die Schlieremer der gütigen Mithilfe des Torgehäuses. Mehrere Male wurde das Aluminium von den Seefelder Stürmern auf seine Standfestigkeit hin geprüft.
Hätten die Riesbächler etwas abgeklärter agiert, wären sie mit einer Führung in die Pause gegangen. In der zweiten Halbzeit wurde die Gangart spürbar ruppiger. Sieben gelbe Karten, davon fünf auf Seiten der Limmattaler, zeugten von der Bedeutung dieses Spiels. Die Standards waren für beide Teams die gefährlichste Waffe.
Die Seefelder sind bekannt für ihre kreativen Varianten bei Freistössen, dank denen das junge Team von Mirzai/Kaufmann schon einige Spiele zu seinen Gunsten entscheiden konnten. Diesmal wollte dies nicht gelingen. Der FC Schlieren begann nun immer stärker das Zepter in die Hand zu nehmen. Es kam zu einigen brenzligen Situationen vor dem Tor der Stadtzürcher. Und schliesslich nahm das Unheil seinen Lauf: In der 82. Minute verursachte der FCS einen unnötigen Freistoss in der eigenen Platzhälfte. Die Schlieremer traten den Ball flach in den Strafraum, die Seefeld-Verteidigung war weder sortiert noch genügend aggressiv, sodass Carlos Coelho von der allgemeinen Verwirrung profitierte und den Ball zum 1:0 ins Tor lenkte.

Showdown gegen Srbija
Die von Spielertrainer Raphael Kaufmann angeführte Elf steckte allerdings nicht auf und glaubte weiter zumindest an den Ausgleich. Verschiedentlich kamen die Seefelder nochmals gefährlich in die Nähe des gegnerischen Strafraums – ein Tor blieb den aufopferungsvoll kämpfenden Gästen jedoch verwehrt. So blieb es beim etwas glücklichen 1:0 für die Gastgeber. Mit einem Sieg hätte ein wichtiger Schritt in Richtung Ligaerhalt gemacht werden können. Aber noch liegen die Seefelder über dem Strich und die junge Mannschaft glaubt an ihre Qualitäten. Nun kommt es am kommenden Sonntag zum Showdown: Dann tritt mit dem FC Srbija der direkte Konkurrent im Abstiegskampf auf der «Festung Lengg» an. Ein Sieg würde für den FC Seefeld wohl den sicheren Klassenerhalt bedeuten. An Emotionen wird es bei dieser Affiche sicherlich nicht mangeln.



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